@MicMun Im Deutschen haben wir glaube ich noch nicht die ideale Lösung gefunden (i.e. Geschlechtergerechtigkeit und Lesbarkeit unter einen Hut bringen), aber das Generische Maskulinum ist ein Problem. Beispiel: dgps.de/index.php?id=143&tx_tt

@NeoTheThird Das sehe ich anders.
Weil das grammatikalische Genus nämlich nichts mit dem Geschlecht zu tun hat. Man kann in der Mehrzahl-Form wie bisher einfach alle Geschlechter inkludiert sehen, wenn man einigermaßen Verständnis für die deutsche Sprache hätte.

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@MicMun Hast du meinen Link gelesen? Es geht nicht darum, dass die jeweils andere Form nicht gemeint ist, sondern es (v.A. unterbewusst) nicht verstanden wird. Die Auswirkung: "Kinder, denen die geschlechtergerechten Berufsbezeichnungen präsentiert worden waren, trauten sich viel eher zu, einen „typisch männlichen“ Beruf zu ergreifen als Kinder, denen nur die männliche Pluralform genannt worden war."

Klappt auch umgekehrt. Frag doch mal einen Jungen ob er Krankenschwester werden will :)

@NeoTheThird
Das kann man auch anders bewirken.
Ich wusste als Kind das Krankenpfleger das männliche Gegenstück zur Krankenschwester war und wir hatten auch ohne Gendersprache ein Mädchen, die Jahrgangsbeste mit Mathe/Physik- LK wurde und einen technischen Beruf ergriffen hat. Das liegt nicht an der Sprache sondern an der richtigen Vermittlung der Möglichkeiten und Förderung von Interessen. Am Ende entscheidet sich jeder immer noch selbst für oder gegen einen Beruf.

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