@ryan_harg @esopriester Was ich als jemand, der im südlichen deutschen Sprachraum sozialisiert bin erst sehr spät gelernt habe: Worte die auf “ig” enden werden in Norddeutschland hinten mit “ich” ausgesprochen. Also ich sage “der König ist fertig“, Norddeutsche sagen “der Könich is fertich“.

@wolf Die "Schemie" und "Schina" habe ich auch noch nie begriffen 😉 @esopriester @ryan_harg
@Hiker
da geht es ja nicht um "begreifen". Muss man schlicht akzeptieren :)
In D "eu" in der Schweiz ü.
Leute = Lüt, Schlagzeug = Schlagzüg
@esopriester @ryan_harg
@Hiker @esopriester @ryan_harg
Hier fehlt noch das Berliner "j" , was das "g" ersetzt.
"Jut jelaunt jenießen –"

@wolf

Im Rheinland kann man auch das schöne Wort Fluchzeuschträjer hören, da ist man mit dem "g" auch sehr kreativ!

@esopriester @ryan_harg @Hiker

@Schnurrfrequenz
Ich könnte da ewig weitere lokale Spezialitäten sammeln:
Manchmal macht auch nur die Betonung den Unterschied.
Z.B. "Tunnel" auf u oder e. oder in meiner Wiener Studienzeit hab ich das Wort Linoleum nochmal neu kennengelernt: nämlich auf der 3. Silbe. Leider inkonsequent, denn Petroleum sprechen auch Österreicher so aus wie ich es von D kenne ;-)
@PorcusDivinus @esopriester @ryan_harg @Hiker
@wolf Das ist klar - die Unterschiede sind gewaltig gross - lokale Eigenheiten gibts unendlich viele - auch das macht Sprache so lebendig. Schade nur, dass diese Eigenheiten - wie es mich dünkt - immer weniger gebraucht werden und die Sprache "verflacht" - und dazu verändert der Einfluss von Englisch vieles verändert - nicht nur zum Positiven. @esopriester @ryan_harg @PorcusDivinus @Schnurrfrequenz
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@Hiker @esopriester @ryan_harg @PorcusDivinus @wolf

Ich liebe Dialekte und Sprachen, aber je älter ich werde, desto mehr fällt mir auch das Trennende daran auf. Früher habe ich es nur als spannend + positiv wahrgenommen.
Regionales zu erhalten, es aber gleichzeitig als Teil einer Gesamtheit zu betrachten 🌎, die von gegenseitigem Verständnis (auch wörtlich) geprägt ist - könnte die Welt gebrauchen.

@Schnurrfrequenz Das schliesst einander doch nicht aus? Ich finde - auch wenn ich schon alt bin - Dialekte und Sprachen sehr interessant und das Entdecken ist noch lange nicht zu Ende. Sollen wir denn nun einfach ALLE Englisch reden, damit die Gemeinschaft stimmt? Ne, nicht wirklich, oder? @esopriester @ryan_harg @PorcusDivinus @wolf

@Hiker @esopriester @Schnurrfrequenz Natürlich nicht, aber ich kann das mit dem Auscschließen sehr gut nachvollziehen. Allein das “vereinnahmende” Gefühl, “fremde” Dialekte zu sprechen fühlt sich für mich manchmal schwierig an (je länger ich Dialekt näher kennengelernt habe, desto leichter fällts natürlich).

@wolf

"Allein das “vereinnahmende” Gefühl, “fremde” Dialekte zu sprechen fühlt sich für mich manchmal schwierig an.."

Das verstehe ich nicht.

@esopriester @Schnurrfrequenz

@Hiker @esopriester Ich Habe das tatsächlich manchmal; warum auch immer. Ich habe beim Sprechen von Dialekten als nicht “Eingebohrener” manchmal das Gefühl, den Leuten damit nicht gerecht zu werden, weil ich (NATÜRLICH) den Zungenschlag ja niemals “richtig” auszusprechen vermag. Ich glaube das hat mit diesem von @Schnurrfrequenz angesprochenen “Trennenden” zu tun. Das wirkt trendend in beiden Richtungen,;kann esjedenfalls.

@wolf Jetzt verstehe ich was anders nicht: Warum willst du denn diesen Dialekt sprechen? Warum sprichst du nicht deinen? @esopriester @Schnurrfrequenz

@Hiker @esopriester @Schnurrfrequenz ich perönlich habe keinen eigenen Dialekt (habe mehrere Heimaten gehabt, weo ich diese Dialekte aber ins Herz schloss). In bestimmten KOntexten und mit bestimmten Menschen spreche ich aber den schon ganz gerne. Da entsteht das Gefühl manchmal, manchmal nicht.

@Hiker @esopriester @Schnurrfrequenz

Warum sprichst du nicht deinen?

Und genau hier merkst Du den “trennenden” Aspekt bei Dialekt ;-)

@Hiker @esopriester @ryan_harg @PorcusDivinus @wolf

Global betrachtet hätte eine (1) zusätzliche (!) Weltsprache -neben "Händen und Füßen" - sicher vieles vereinfacht und auch ein anderes Gefühl von "Wir sind eine Welt" schon ab Kindertagen vermittelt.
Es gab schon viele Initiativen dazu.

@Schnurrfrequenz Esperanto hat den Weg nicht gemacht, genau.

Tja, wir haben es halt bei Babel verkackt und die mit den vielen Babels noch heute - immer wieder...

@esopriester @ryan_harg @PorcusDivinus @wolf

@Hiker @esopriester @ryan_harg @PorcusDivinus @Schnurrfrequenz @wolf
Saluton !
Ausser Bonan Tagon ist mir auch nicht viel Geblieben.
Obschon ich den Grünschuhpharao der lange in Biel Lebte und Predigte und Esperanto Lehrer ist, Persönlich kannte :)
Nebenbei ich habe ja ein Herz für vieles; doch Serge ( Bürgerlicher Name ) ist schon eine Nummer.
So abgedreht wie der manchmal daherkam machte Esperanto für mich nicht wirklich Interessant.

srf.ch/news/regional/bern-frei

monsieurlevert.ch/

@Hiker @esopriester @ryan_harg @PorcusDivinus @D2o @wolf
Ich meinte den Artikel, den @D2o mit Hinweis auf Esperanto postete. Offenbar hat Esperanto in der Schweiz eine Vorgeschichte, die ich bisher nicht kannte.

Da ich neutral formuliert hatte, daß es zu Weltsprachen bereits Initiativen gab, frage ich mich, was mir der Artikel sagen soll?

@Schnurrfrequenz @Hiker
Ich habe das
Stichwort Esperanto gelesen im Faden.
Dann schrieb ich ein mehr oder weniger Humorvoller Beitrag wie ich zu einem dieser Versuche zu einer Weltsprache gekommen bin.

Ich wollte Esperanto damit nicht Lächerlich machen. Nur Erklären wieso u.a. mir der Zugang dazu nicht Wirklich gelungen ist. Es gibt da eventuell bessere bsp. von Weltsprachen. Ich wollte da niemanden angreifen.

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