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Elia Locardi ist einigen Foto-Enthusiasten wahrscheinlich ein Begriff, viele kennen ihn wahrscheinlich durch seine Travel-Fotografie. Vor ein paar Tagen veröffentlichte er einen Blogbeitrag, in dem er eine neue Software vorstellte, an der er mitgearbeitet hat: Radiant Photo. Da seitdem gefühlt jedes Foto-Blog über dieses Tool berichtet hat, musste ich mir die Testversion installieren und schauen, was Radiant Photo kann.

Radiant Photo kommt als Standalone-Version sowie als Plugin für Photoshop und Lightroom Classic. Die Einrichtung als Plugin für Lightroom funktionierte bei mir aus unerfindlichen Gründen nicht automatisch, hier musste ich selbst Hand anlegen. Die Oberfläche ist bei allen Versionen identisch, ich konnte zumindest keinen Unterschied erkennen.

Ich habe mal ein paar Bilder, die ich zu Testzwecken hin und wieder mal bei Shootings aufnehme, in Radiant Photo bearbeitet (bearbeiten lassen). Dazu habe ich die Raw-Dateien in Lightroom via „Bearbeiten in“ in Radiant Photo geöffnet und das startete so, wie oben auf dem Bild zu erkennen ist. Ich habe an den Einstellungen nichts geändert, lediglich auf „Erweiterter Modus“ umgestellt. Eine deutliche Verbesserung des Bilds, wie ich finde. Ohne weitere Anpassungen vorzunehmen, habe ich das Bild einfach gespeichert und bin wieder in Lightroom gelandet. Dort zeigt sich mir nun folgendes Bild:

Deutlich erkennbar sind die dunklen Bereiche abgesoffen (im Original-RAW komplett ohne Bearbeitung nicht). Leider hatte ich in Radiant Photo zunächst keinen Hinweis darauf gesehen, hätte allerdings auch nicht damit gerechnet, mit den Grundeinstellungen so ein Ergebnis zu erzielen. Etwas später fiel mir dann der Histogramm-Button auf und nach dem Aktivieren des Histogramms konnte ich auch erkennen, dass hier ein paar Dinge zu viel des Guten sind. Über den Schwarzpunkt-Regler hatte ich dann versucht Abhilfe zu schaffen, das gelang aber nicht vollständig.

Aber gut, ich wollte ja auch mal ein Porträt testen. Auch hier wieder ein Foto, das ich zur Abstimmung vor dem eigentlichen Shooting aufgenommen habe.

Auch hier zunächst eine deutliche Verbesserung des Bilds. Was aber auffällt: In den unscharfen Bereichen (Haare bspw.) lässt die Darstellung sehr zu wünschen übrig. Zunächst war ich etwas erschrocken, da hier plötzlich jede Menge Details zu fehlen scheinen – glücklicherweise war das jedoch nicht der Fall, nach dem Speichern waren die Details wieder (bzw. noch) da.

Radiant Photo hat korrekt erkannt, dass hier eine Person auf dem Foto zu sehen ist und hat dementsprechend automatisch das Preset „Menschen“ aktiviert. Über den zugehörigen Button auf der rechten Seite konnte ich nun den Bearbeitungsmodus für Haut etc. öffnen und habe mal ein wenig experimentiert. Das Betonen der Augen funktioniert recht gut, hier werden gezielt die Augen nachgeschärft. „Augen vergrößern“ bezieht sich lediglich auf die Iris und war entweder nicht erkennbar oder deutlich too much…

Am meisten interessierte mich aber, wie gut Radiant Photo mit Hautunreinheiten umgehen kann und wie gut überhaupt die Hautbearbeitung funktioniert. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis, wenn „Unreinheiten entfernen“ auf Maximum gestellt wird.

Ganz ok, aber vor allem die weniger auffälligen Unreinheiten sind nach wie vor zu erkennen. Darüber hinaus ist die Haut schon sichtbar glattgebügelt und hat kaum noch Struktur. Das ist zwar völlig anders, wenn man hier deutlich herunterregelt, allerdings sind dann nahezu alle Unreinheiten noch vorhanden. Ich habe festgestellt, dass ab einem Wert von ca. 40 die Haut schon zu sehr weichgezeichnet wird. Und das, ohne dass ich „Haut glätten“ aktiviert habe. Was passiert, wenn ich den Schalter aktiviere, könnt ihr im folgenden Bild sehen.

Ich habe nichts nachgeregelt, aber die Struktur ist bereits bei so einer niedrigen Einstellung fast verschwunden. In meinen Augen so leider unbrauchbar. Ganz schick ist noch die Möglichkeit, unter Make-up den Hautton anzupassen, das ist meines Erachtens ganz gut gelöst. Ob es den Rouge-Regler braucht, sei dahingestellt.

Ich habe noch einige Dinge mehr getestet, aber das soll für den Beitrag erst einmal genügen. Nach all den begeisterten Beiträgen, die ich in den letzten Tage gelesen habe, fand ich die Ergebnisse eher ernüchternd, ich hatte mir etwas mehr erhofft. Der Ansatz ist sicher gut, aber aktuell ist das kein Programm, das ich regelmäßig nutzen möchte. Vielfach entsprachen die Ergebnisse dem, was ich auch in Lightroom mit dem Auto-Button erreichen kann (und den verwende ich ohnehin schon so gut wie nie).

Den Ansatz der Software verstehe ich durchaus. Aber entweder funktionieren diverse Dinge noch nicht so richtig, oder aber ich komme mit der indirekten Bearbeitung nicht zurecht. Vielfach justierte ich vorsichtig einen Regler und konnte kaum eine Änderung erkennen, ging ich einen Schritt weiter, kippte das Ergebnis plötzlich komplett. Darüber hinaus erschweren die Darstellungsprobleme die Beurteilung des Ergebnisses ungemein. Sobald ein wenig Tiefenunschärfe ins Spiel kommt, wird die Darstellung zum Teil unterirdisch. Und das bessert sich auch nicht, wenn man in den entsprechenden Bereich hinein zoomt.

Ich möchte Radiant Photo auch nicht komplett schlecht reden. Wie gesagt, der Ansatz ist nicht verkehrt, die Ergebnisse sehen auf den ersten Blick ja auch erst einmal toll aus. Für mich sehe ich aber keinen Nutzen darin, mit diesem Programm zu arbeiten. Möglicherweise sehen andere das komplett anders. Ihr könnt Euch aber selbst ein Bild machen, indem Ihr die kostenlose Testversion ausprobiert. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Meinung dazu mitteilt, nachdem Ihr Radiant Photo getestet habt. Vielleicht liege ich ja auch völlig daneben.

https://runorsmile.de/dies-und-das/radiant-photo-das-neue-allheilmittel-fuer-die-raw-entwicklung/

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Bereits seit dem 1.9.2022 läuft der Fotowettbewerb Blende 2022, er findet zum 48. Mal statt. Und es gibt auch ordentlich was zu gewinnen: Preise im Gesamtwert von 50.000 € warten auf die Gewinner.

Auch wenn ich etwas verspätet auf den Start aufmerksam wurde, es ist noch genug Zeit, um teilzunehmen. Einsendeschluss ist der 30.11.2022, bis dahin können noch verdammt viele Bilder geschossen werden. Es spielt keine Rolle, womit die Bilder aufgenommen wurden, auch Handy-Kameras sind in Ordnung. Wichtig ist lediglich, dass man eines der ausgeschriebenen Wettbewerbsthemen bedient:

Charakterköpfe
Faszination Wald
Makrofotografie – Die Welt im Kleinen
Kreative Spiegelungen
Sonderpreis KI by Excire

Für jede Kategorie dürfen bis zu 3 Bildern eingereicht werden. Die letzte Kategorie ist etwas Besonderes, hier entscheidet eine KI, welche Bilder einen Preis verdienen. In den anderen Themenbereichen entscheidet eine 9-köpfige Jury über die Auswahl der Gewinner.

Zu den Teilnahmebedingungen gehört, dass die eingesendeten Bilder (selbstverständlich) von jedem selbst aufgenommen wurden, der Zeitpunkt der Aufnahme muss im Jahr 2022 gewesen sein. Auf den hier verlinkten Seiten finden sich alle weiteren Informationen zum Wettbewerb inklusive der Registrierungsmöglichkeit.

Ich drücke allen die Daumen, die sich für eine Teilnahme entscheiden und werde mal meine Archive durchforsten, ob ich passendes Material aus diesem Jahr habe. Anderenfalls „muss“ ich eben noch ein paar Bilder produzieren. Makros sind nicht unbedingt mein Gebiet, aber für die anderen Themenbereiche kann ich sicherlich etwas beisteuern.

#fotografie #fotowettbewerb #wettbewerb

https://runorsmile.de/dies-und-das/jetzt-mitmachen-fotowettbewerb-blende-2022/

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Für vergangenen Sonntag hatten beschlossen, einen Fotoausflug in die Westruper Heide zu unternehmen. Ziel war, dort den Sonnenaufgang zu fotografieren und nebenher alles, was sonst noch so ins Auge sticht. Außerdem war unsere 14-jährige Mischlingsdame Emma dabei. Meine Lebensgefährtin hat sich ein wenig der Hundefotografie verschrieben und daher musste Emma mit. Der Husky blieb zu Hause, denn den muss man permanent im Auge behalten und beschäftigen. Beim Fotografieren ist das weniger vorteilhaft, wenn er nicht das Model ist.

Wir sind beide keine Landschaftsfotografen. Ich fühle mich ja mehr in der People- und Porträtfotografie wohl, sie hat es eher mit Tieren, Kindern und kleinen Details wie bspw. Blumen. Aber gelegentlich schauen wir ganz gern mal über den Tellerrand und experimentieren ein wenig. Und auch wenn es nicht immer gelingt und bei derartigen Abstechern in „fremde“ Regionen oft viel Ausschuss entsteht, so macht es dennoch immer wieder eine Menge Spaß. Abgesehen vom frühen Aufstehen…

Der Sonnenaufgang war für 6:36 Uhr angekündigt, bei ca. einer Stunde Fahrt war tatsächlich sehr frühes Aufstehen angesagt. Mit genügend Kaffee intus ging es also auf die Bahn und ca. 5:40 Uhr waren wir dann vor Ort. Der Parkplatz war erstaunlich voll, damit hatte meine Partnerin allerdings auch gerechnet. Sie wusste, dass die Westruper Heide ein sehr beliebter Foto-Spot ist. Und, so sagte sie bereits vorab, gerade Sonnenaufgänge hier besonders gern fotografiert werden, da sich nahezu immer eine leichte Nebeldecke am frühen Morgen über die Heide legt. Ich war angesichts der anhaltenden Trockenheit in den letzten Wochen zwar skeptisch, lag damit aber glücklicherweise falsch.

Da wir uns hier nicht gut genug auskannten, um noch weiter durch die Dunkelheit zu stolpern, haben wir uns relativ schnell an einem freien Platz ausgebreitet, unsere Ausrüstung ausgepackt und aufgebaut. Die Dämmerung begann langsam und wir haben mit unseren ersten Testaufnahmen begonnen. Wie gesagt, wir haben beide sehr wenig Erfahrung mit solchen Aufnahmen und somit wurden erst einmal verschiedene Einstellungen getestet. Hier empfiehlt es sich definitiv, mal das eine oder andere Tutorial anzuschauen oder zu lesen, wenn man wie wir kaum Erfahrungen mit solchen Aufnahmen hat. Ich bin mir sicher, dass es einige Tipps gibt, die das Herumprobieren hinfällig machen. Dennoch glaube ich, dass mir ein paar Aufnahmen gelungen sind.

2 Aufnahmen präsentiere ich mal an dieser Stelle inklusive der Kameradaten. Fotografiert wurde mit der Nikon D750 und dem AF-S NIKKOR 24-120 mm f/4.0 G ED in RAW, nachbearbeitet dann mit DxO PureRAW 2 und Lightroom Classic. Und wie man auf den beiden Bildern sehen kann, waren die Bedingungen perfekt für tolle Aufnahmen.

Das erste Bild entstand, bevor die Sonne sichtbar war. Brennweite 28 mm, Blende 11 und die Belichtungszeit betrug 1/50s bei ISO 1000. (hier auch auf Instagram)

Auf dem zweiten Bild hatte sich die Sonne bereits hinter dem Horizont hervorgewagt. Die Brennweite betrug 24 mm, Blende 11 und die Belichtungszeit 1/1000s bei ISO 800. (ebenfalls auf Instagram)

Aus beiden Bildern habe ich allerdings in Photoshop noch ein Windrad entfernt, das für mich irgendwie nicht so recht ins Bild passte. Irgendwie gehört es hier zwar eigentlich zur Landschaft hinzu, aber mich störte es. Das sieht sicher jeder ein wenig anders und ich bin diesbezüglich auch nicht immer so pingelig, aber diesmal war es mir im Weg.

Ich bin sicher, mit etwas mehr Erfahrung kann man bei ähnlichen Bedingungen noch deutlich eindrucksvollere Aufnahmen machen. Ich bin aber doch ziemlich zufrieden mit den Ergebnissen. Das Eine oder Andere hätte ich sicher anders/besser machen können, aber Erfahrungen kann man ja nur durch Ausprobieren gewinnen. Und auf jeden Fall haben wir ein paar Erfahrungen gewonnen in Bezug auf die Vorbereitung. Es empfiehlt sich in jedem Fall, eine Kleinigkeit zu Essen dabei zu haben. An die Leckerlis für die Hundedame und Getränke hatten wir gedacht, für uns hatten wir aber nichts dabei. Daher trieb uns der Hunger dann doch recht früh wieder zurück zum Auto und anschließend zum Bäcker. Zudem wurde es noch deutlich voller, nachdem die Sonne dann aufgegangen war.

Es ist immer sinnvoll, eine solche Location vorab zu erkunden. Mangels Zeit konnten wir das vorher nicht vor Ort tun, hatten uns in Google Maps aber diverse Panoramen der Westruper Heide angeschaut. Auf diese Weise hatte ich zumindest ein grobes Gefühl für den Ort bekommen können. Meine Lebensgefährtin war früher schon einmal dort, aber weniger, um nach einem Standort für spezielle Aufnahmen zu schauen. Wir hatten Glück, dass wir schnell genug einen guten Platz gefunden haben, das klappt aber sicher nicht immer. In jedem Fall ist es auch sinnvoll, ein Stativ dabei zu haben, aus der Hand wären mir die Bilder so nicht gelungen. Ein paar ganz gute Einsteiger-Tipps für die Fotografie von Sonnenaufgängen kann man bspw. hier nachlesen.

Recht hilfreich für die Planung vorab im Wohnzimmer war übrigens auch die App PhotoPills, diese ist allerdings kostenpflichtig. Mithilfe der App konnte ich nicht nur den Zeitpunkt des Sonnenaufgangs, der blauen und goldenen Stunde ermitteln, sondern auch schon im Satellitenbild sehen, wo genau die Sonne auftauchen wird.

Meine Lebensgefährtin habe ich noch nicht gefragt, ob ich ein paar ihrer Bilder in diesem Beitrag veröffentlichen darf. Sobald ich das nachgeholt habe, werde ich vielleicht noch ein oder zwei Bilder von ihr einfügen. Bis dahin verlinke ich mal eine Aufnahme von Emma, die vergangenen Sonntag in der Westruper Heide entstanden ist.

#adobe-photoshop #bildbearbeitung #fotoausflug #fotografie #landschaftsfotografie #lightroom #photoshop #sonnenaufgang #westruper-heide

https://runorsmile.de/dies-und-das/fotoausflug-sonnenaufgang-in-der-westruper-heide/

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So viel vorab: Ich habe das hier vorgestellte XENCELABS Grafiktablett selbst noch nicht getestet, kann hier also nicht über eigene Erfahrungen sprechen. Aber nachdem ich heute ein Video dazu gesehen habe, wollte ich es doch mal vorstellen.

Wer Grafiktabletts nutzt, wird in der Regel wohl über kurz oder lang bei WACOM landen. Ich selbst habe vor Jahren mit einer „Billig-Alternative“ begonnen, die mich aber nicht überzeugen konnte. Und somit musste es irgendwann ein WACOM Intuos werden. Damit bin ich auch immer weitestgehend zufrieden gewesen, die im später verlinkten Video beschriebenen Probleme mit dem WACOM sind mir tatsächlich unbekannt. Allerdings nutze ich es auch via Kabel.

Aber bevor ich kurz auf das XENCELABS Tablett eingehe, möchte ich Euch erst einmal das Video zeigen, von dem ich eingangs sprach.

2 Dinge gefallen mir hier besonders: Zum einen ist es das 16:9-Format der aktiven Fläche. Auch wenn ich den im Video gezeigten Test noch nie so durchgeführt habe, so passten die Bewegungen des Pens nicht immer zu 100% zu dem, was ich auf dem Monitor sah. Aber man gewöhnt sich daran.

Beinahe geflasht hat mich allerdings die Quick Keys-Fernbedienung bei XENCELABS. Die Idee ist so genial wie auch naheliegend, dass mich wundert, warum es diese Lösung nicht schon längst von WACOM gibt. So toll ich die Bedienelemente an den Intuos Geräte finde, irgendwie passt die Positionierung meist nicht zur Arbeitsweise. Daher begeistert mich die Möglichkeit, die Bedienelemente an beliebiger Position auf dem Tisch zu platzieren. Abgesehen von der Tatsache, dass man die Fernbedienung auch für andere Anwendungen nutzen kann, ohne dass auf dem Schreibtisch das komplette Grafiktablett liegen muss. Durch die augenscheinlich recht einfache Programmierbarkeit der Tasten ein echter Gewinn.

Preislich nehmen sich die beiden Geräte nicht viel. Das WACOM Intuos Pro M, dessen aktiver Bereich mit 224 x 148 mm in etwa dem des XENCELABS Tabletts Medium entspricht (262 x 147 mm), kostet empfohlene 379,90 €, wird aktuell aber sowohl bei WACOM als auch bei Amazon ein gutes Stück günstiger angeboten. Die Medium-Variante des XENCELABS Grafiktabletts im Bundle kostet empfohlene 389,90 € und ist auch bei Amazon zu diesem Preis erhältlich, die Quick Keys einzeln sind für 109,- € erhältlich. Sicherlich wird es hier im Laufe der Zeit auch diverse Angebote geben.

Aktuell sehe ich für mich noch keinen echten Bedarf, da mein Intuos problemlos funktioniert und der Haben-Wollen-Virus bei mir schon lange nicht mehr so wirksam ist. Trotzdem reizt es natürlich. Für jemanden, der aktuell auf der Suche nach einem brauchbaren Grafiktablett ist, könnte das XENCELABS allerdings eine echte Alternative zu WACOM sein.

#bildbearbeitung #grafiktablett #wacom #xencelabs #zubehoer

https://runorsmile.de/zubehoer/xencelabs-eine-alternative-zu-wacom/

Ok, damit hat sich das Thema Weltall für mich erledigt.

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Vor einem Jahr hatte ich hier eine Möglichkeit beschrieben, aus Lightroom heraus Bilder im WEBP-Format zu exportieren. Da es hierfür (noch) keinen direkten Weg gibt, habe ich den Umweg über den offiziellen Konverter genommen.

Meine Methode hatte jedoch einen entscheidenden Nachteil: Es wurde immer nur das erste Bild konvertiert, vollkommen egal, wie viele Bilder in einem Rutsch exportiert wurden. Da ich selbst die Bilder nahezu immer einzeln exportiere, wenn ich fürs Web bearbeite, war mir das nicht aufgefallen. Lesern meines Beitrages allerdings schon.

Mein Denkfehler dabei war die Annahme, dass die unter Nachbearbeitung eingestellte Funktion nach jedem Bild aufgerufen wird. Das ist aber nicht der Fall. Lightroom exportiert zunächst alle Bilder und führt anschließend aus, was wir unter Nachbearbeitung einstellen.

Ich musste demzufolge meine Scripte etwas anpassen/erweitern, um dieser Tatsache gerecht zu werden. Leider bin ich erst in den letzten Tagen dazu gekommen, mir das noch einmal anzuschauen. Aber ich habe eine Lösung. Am Beispiel meiner webp.cmd zeige ich hier nun die Änderungen:

Altes Script:

set filepath=%~dp1set filename=%~n1.webpset output=%filepath%%filename%

c:\webp\bin\cwebp.exe %1 -o %output%

So sieht mein Script jetzt aus:

set filepath=%~dp1FOR %%a IN (%*) do (CALL:Function_Convert %%a)goto:end:Function_Convertset filename=%~n1.webpset output=%filepath%%filename%c:\webp\bin\cwebp.exe %~1 -o %output%goto:eof:end

Statt davon auszugehen, dass immer nur ein Bild als Parameter übergeben wird, hole ich mir nun alle Parameter (=Bilder) und arbeite sie nach und nach ab. Wie viele Bilder so in einem Rutsch exportiert und konvertiert werden können, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Maximal können 8191 Zeichen übergeben werden (das ist eine Einschränkung von Windows). Somit hängt es also von der Länge des Exportpfades und der Dateinamen ab, wie viele Dateien in einem Rutsch konvertiert werden können.

Für diejenigen, die meine Scripte bereits nutzen, hier der Link zur aktualisierten Version. Einfach die alten Dateien ersetzen. (Sicherheitsinfo: Schaut Euch die Scripte vor dem ersten Aufruf noch einmal mit einem Textdeditor an, um sicherzugehen, dass ich Euch hier nicht irgendetwas mieses unterjubel oder die Dateien verändert wurden. Ist eine grundlegende Vorsichtsmaßnahme, die man immer beachten sollte.)

Wer die Hintergründe und die grundlegende Einrichtung noch nicht kennt, sollte sich meinen alten Artikel anschauen. Dort beschreibe ich detailliert die Einrichtung. Was genau zu tun ist, um aus Lightroom heraus WEBP-Dateien zu erzeugen, erfahrt Ihr dort. Die Änderungen werde ich dort im Artikel nachpflegen.

https://runorsmile.de/dies-und-das/mehrere-bilder-im-webp-format-aus-lightroom-exportieren/

Ich finde ja, Schlaflabore sollten besser Kaumschlaflabore heißen.

*gähnend gesendet

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Bezüglich Passwort-Managern kam die Frage nach dem Avira Password Manager auf. Dringende Empfehlung: Deinstallieren. Wer Tracker von Facebook, Google und MixPanel einbaut, dem ist weder der Datenschutz noch die Sicherheit seiner Kunden wichtig.

reports.exodus-privacy.eu.org/

Statt der Brille das Headset aufzusetzen, bedeutet doch "urlaubsreif", oder?

Wer hätte je gedacht, dass der Umweg über die A40 ("längster Parkplatz der Welt") mal die schnellste Option für den Weg zur Arbeit wäre...

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Die Schwachstelle CVE-2022-30190 (#Follina) in Windows/Office zieht Kreise. BSI und CERT-Bund warnen, der CVE-Index liegt bei 7,8. Das Ganze wir seit Wochen ausgenutzt - und es geht auch ohne Word - zum Beispiel mit wget in der PowerShell. Glücklicherweise erkennt der Microsoft Defender bereits einige Angriffe.

borncity.com/blog/2022/06/01/f

Heute mal wieder bei Twitter durch die Timeline gescrollt... Meine Güte, was da ständig reingespült wird. Fällt nach ein paar Wochen Abstinenz noch viel deutlicher auf.

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Hat jemand Interesse an der Domain aufnahmen.org

Die Domain hatte ich mal für ein 'Audioschnipselprojekt' gesichert. Das Projekt wird leider nichts, aber vielleicht ist jemand von Euch ein zweiter @rstockm @rstockm@openbiblio.social und will seine Aufnahmen auf so einer Domain teilen. bevor ich die Domain in die Untiefen des Internets entlasse, übertrage sie gerne zu einem von Euch. Nein, ich will nichts dafür haben.

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Optimist: the glass is 1/2 full.
Pessimist: the glass is 1/2 empty.
MS Excel: the glass is 2nd of January

Nach über 19 Monaten heute das erste Mal wieder im Büro und nicht im
Oder richtiger: erst mal im Stau auf dem Weg dahin. Was hab ich das vermisst...

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Beim Anblick diverser Langzeitbelichtungen habe ich schon öfter gedacht: „Das muss ich unbedingt mal ausprobieren“. Getan habe ich es bis heute leider noch nicht so richtig, abgesehen von ein paar Versuchen, den Sternenhimmel abzulichten. Die allerdings aufgrund der meist vorherrschenden Lichtverschmutzung wenig brauchbar waren. Auch an Light Trails habe ich mich bereits versucht, mangels passender Location ist es aber bislang noch beim Experimentieren geblieben bzw. empfand ich die Ergebnisse als nicht interessant genug. Oder sie waren eben schlicht nicht gelungen.

Abgesehen von den eben genannten Einsatzgebieten der Langzeitbelichtungen gibt es allerdings noch deutlich mehr Möglichkeiten, diese Technik kreativ einzusetzen. Sicherlich kennen einige von Euch Fotos leerer Straßen und Plätze, die üblicherweise immer komplett überfüllt sind. Wahrscheinlich habt Ihr Euch dann auch gefragt, wie diese Aufnahme überhaupt möglich war.

Jamie Windsor zeigt in seinem neuesten Video einige wirklich tolle Beispiele von Langzeitbelichtungen. Neben den oben erwähnten leeren Plätzen gibt es auch tolle Aufnahmen zu sehen, die ausschließlich vom Mondlicht beleuchtet werden und dabei recht surreal wirken. Abgerundet wird das Video durch einige sehr hilfreiche Tipps für die Langzeitbelichtung, die man zum Teil eher nicht auf dem Schirm hat. Ein Beispiel: Er empfiehlt die Deaktivierung des Bildstabilisators bei Langzeitbelichtungen.

In gut 20 Minuten erfährt man in diesem Video einiges rund um dieses interessante Thema und findet bei Interesse auch eine Menge Inspirationen für eigene Kreationen. Das Video beinhaltet zwar kein Tutorial, aber regt kreative Fotografen durchaus zum Ausprobieren an. Auf jeden Fall erleichtert es ein wenig den Einstieg in diesen interessanten Bereich der Fotografie. Ich selbst habe ein paar Anregungen mitgenommen, die ich definitiv mal ausprobieren möchte. Vielleicht habt Ihr ja bereits Erfahrungen gesammelt, dann hinterlasst in den Kommentaren doch mal ein paar Ideen, Tipps oder Beispiele.

Via photofocus

#fotografie #langzeitbelichtung #long-exposure #video

https://runorsmile.de/foto-tipps/tipps-und-inspiration-fuer-langzeitbelichtungen/

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