"Es wird Zeit, dass wir begreifen, was wir an Linux haben. Die Stunde des Linux-Desktops mag nie schlagen, es wird Windows niemals überflüssig machen und es wird niemals die Welt retten, aber es macht sie zu einem besseren Ort. Es wird Zeit, die Politik daran zu erinnern: Jede Steuermillion, die für eigene Fachkräfte aufgewendet wird, ist gut investiert. Wer Steuergelder stattdessen für proprietäre Software und Mietlizenzen ins Ausland überweist, verschwendet sie." heise.de/ct/ausgabe/2018-17-Ed

@bjoern Es scheitert meist nicht am politischen Willen, sondern an den Anwendern in der Verwaltung. Die kennen die Macken von Windows und denken, die seien Teil dessen, wie ein Computer nun mal ist. Wenn man ihnen Linux gibt ist an allem was anders ist Linux Schuld.
Trotzdem hat Schleswig-Holstein sich endlich auf den Weg gemacht und mit seinem CIO jemanden, der für Linux brennt.
Geht in die Verwaltung, fordert Linux, wenn ihr Linux in der Verwaltung wollt.

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@kaffeeringe Was den politischen Willen angeht bin ich da leider nicht so optimistisch wie du. In München gab es viele Umfragen die gezeigt haben das die Angestellten mit dem LiMux Client zufrieden sind. Mit allen Informationen die mir vorliegen würde ich sagen, dass das ganz klar eine politische Entscheidung war. Das meine ich auch gar nicht negativ, Politiker sind dazu da politische Entscheidungen zu treffen. Die pro-LiMux Entscheidung war damals auch politisch motiviert.

@bjoern Ich bin gespannt, was die Initiative in Schleswig-Holstein bringt. Wir sind inzwischen auch einfach 20 Jahre weiter als bei Limux. Wir nutzen ganz andere Dienste. Damals hat man Fachanwendungen programmiert, die auf Linux liefen - das wird heute sicher oft auch per Browser gehen.

@bjoern @kaffeeringe Es ist wie immer komplexer. Grundproblematik ist aber eine Mischung aus (mittlerweile) fehlender Fachkompetenz auf Entscheiderebene und technischer Hilflosigkeit.

Die politischen Ziele der Umstellung von 2003 sind seltsamerweise heute nicht mehr vermittelbar, bzw. nachrangig in den Prioritäten. Wenn man sich dann nicht zu helfen weiss, wirft man dann Geld auf Berater, die dann die Verantwortung übernehmen. Ist leider ein üblicher Fehlschluss.

@marcel @bjoern Es ist denkfaul, Leuten einfach nur inkompetenz zu unterstellen, wenn sie anderer Meinung sind.

Die Umstellung von zehntausenden Arbeitsplätzen auf Linux ist kein triviales Problem. Die Leute, die das machen, sind nicht dumm. Auch Leute, die daran scheitern sind nicht dumm.

Du machst es Dir zu einfach.

@kaffeeringe @bjoern Ich habe auch nicht die Leute gemeint die das machen, oder die daran scheitern. Und nein, ich mache es mir nicht zu einfach, ich kenne die Thematik sehr genau.

Es ist übrigens auch unhöflich anderen Denkfaulheit zu unterstellen, wenn sie eine andere Meinung haben ;)

@kaffeeringe @bjoern ernsthaft: für den Rant wo hier die Gründe liegen ist nichtmal auf Mastodon Platz. Gerne beim Bier. Stattdesse habe ich hier Symbolbild_Muenchner_Stadtverwaltung.jpg für euch 😎

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