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"Am Ende läuft die Wahl, die wir haben, auf Folgdendes hinaus: Beenden wir das Leben, damit der Kapitalismus weiter fortbestehen kann – oder beenden wir den Kapitalismus, um weiter leben zu können?" – drastische These aber der Artikel spricht viel wahres an freitag.de/autoren/the-guardia

@bjoern “... Ohne Wachstum bricht der Kapitalismus zusammen, auf einem endlichen Planeten führt permanentes Wachstum aber zwangsläufig in die ökologische Katastrophe...” für mich eine Kernaussage und ein Hoffnungsschimmer, denn hier kann zum einen jeder einzelne etwas für sich und zum anderen die Gesellschaft als Ganzes etwas bewegen und verändern. Die Politik habe ich absichtlich nicht erwähnt, in ihrer derzeitigen Ausprägung ist sie Unglaubwürdig und hierzu Handlungsunfähig

@the_halmaturus @bjoern Ich bin ja (zumindest teilweise) im "real existierenden Sozialismus" aufgewachsen und kann konstatieren: "funktioniert dauerhaft auch nicht". Liegt m.E. größtenteils an den beteiligten Menschen (Macht usw.), aber das ist ja meistens so.

Die Geschichte vom "permanentem Wachstum" kam mir aber schon immer unglaubwürdig vor, nichts auf diesem Planeten ist "unendlich" und somit ist dauerhaftes Wachstum rein praktisch nicht umzusetzen.

@rwa @bjoern richtig, dauerhaftes Wachstum ist weder möglich noch gesund noch erstrebenswert. Qualität und deren Erhalt über lange Zeit hingegen schon. Und mit falscher Macht fangen die meisten schlechten Ereignisse dieser Welt an.

@bjoern
Ein schöner Artikel, danke fürs verlinken. Was mich ein bisschen stört, ist das immer versucht wird das ganz große Rad zu drehen bzw. neu zu erfinden. Es geht aber nur im bestehenden System im kleinen. Wenn mal etwas Knete übrig ist, halt mal ne Kiste Bio Bier kaufen. Über die Masse entsteht dann eine Nachfrage, die auch vernünftig von den Betrieben bedient werden kann incl. nachhaltigem Wachstum. Bis auf weiteres werden wir Zukunft im bestehenden System gestalten müssen.

@bjoern Vieles spricht dennoch für eine . Der Artikel - wie auch andere dazu im Freitag - bleibt, was die Alternative angeht, einfach zu fluffig & unkonkret. Auf die Frage, was denn DER Kapitalismus ist, der überwunden werden soll, wird gar nicht eingegangen: Marktwirtschaft, Zinsprinzip, Privatbesitz an Poduktionsmitteln bzw. eine Mischung daraus? Der richtige Mix & eine gute gesellschaftliche Rahmensetzung kann sozialen Ausgleich, Innovation & Umweltschutz absichern.

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