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Bei dieser ganzen Diskussion um Technik, Datenschutz, Marktmacht und so geht mir irgendwie die Perspektive "Was kann eigentlich ein Gesundheitsamt denn mit diesen Daten überhaupt anfangen?" etwas arg unter.

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In der aktuellen Situation sehe ich nicht, dass Luca-Daten in Gesundheitsämtern entscheidende Verbesserungen bringen. Dafür sind die Inzidenzen zu hoch und die Kategorie, die Luca abdecken kann, gar nicht mal so sehr interessant in der Tiefe, wie Luca sie ermöglichen will.

Anders gesagt: ich sehe Gesundheitsämter zunehmend auf Probleme der Datenhaltung und Data Science zukommen, um aus Luca Daten überhaupt was sinnvolles herauslesen zu können.

Ich sollte dazu vielleicht mal etwas schreiben 🤔

@bkastl

Ich hätte gerne vieles unserer Daten und würde darauf gerne etwas rumrechnen.
Die Graphen wären auch schön, da muss ich aber die Kollegen dazu bringen wirklich sauber in SORMAS zu verlinken. Dazu vieles andere, gerne viele Datenquellen. Hochspannend wenn man bisserl darauf DataScience fährt.

Achso, Nutzen, jetzt... nichts. Da brauchen wir eher Leute die Hausärzte anrufen bei Grippesymtptomen wirklich zu testen.

@bkastl
Ich würde sogar unsere ganzen Handschriftlichen Kram mit checkboxen scannen und mit opencv aufarbeiten.

Darf ich halt nicht.
Ist auch gut so. Aber in einem Jahr nochmal nachfragen ob man damit was tun kann

@mwfc Ich bin da hier dem Ansatz dankbar: "Ich bin zwar skeptisch, aber wenn da was gutes dabei raus kommt, lass ich mich gerne umstimmen" 😏

@bkastl
Ich sehe als Containment Scout halt VIEL, wirklich VIEL Infektionsgeschehen.
In Telefonaten kriegt man mehr mit, entwickelt ein Gefühl.
Das würde ich gerne mit Graphanalysen mal abgleichen.

Auch solche Fälle mit Reinfektionen, wie viele Personen in welchem Alter werden positiv in einem Haushalt, in welchen Strukturen, Berufen kommen Leute negativ raus.
Wo und wie erwischen wir Leute auf dem Peak
Wann gehen Leute zum Test vs Symptombeginn
Ist das in einigen Vierteln anders usw

@mwfc Eigentlich bräuchte für solche Auffälligkeiten jedes GSA eine Data Science Stelle, sowas zu überwachen und zu konzipieren.

Ansonsten geht halt viel Containment Potenzial verloren, wenn kein Mensch auffällige Zusammenhange im Tagesgeschäft überwachen kann.

@bkastl
Ja definitiv.
Der Witz an der Sache, wir hätten hier an der Uni genug Pflegewissenschaftler und mit BIPS auch fähige Gruppen.
bips-institut.de/home.html

Wir haben massenweise Gesundheitswissenschaftler und Public Healther in den Scouts, diese Studierendengruppen wurden auch angeschrieben für die Jobs.
Wir hätten hier idealen Nährboden.

Ich hab keine Ahnung ob IRGENDWAS getan wird in die Richtung, tippe auf nein.

(Wir haben immerhin inzwischen QM, und es passiert ETWAS)

@bkastl
Bringt uns das etwas?

Ja. Ich halte das Ansprechen von Hausärzten und anderen für dringend geboten. (Testet bei Grippesymptomen, so wirklich)
Ja auch für Hygienekonzepte bei bestimmten Arbeitgebern.

Auch die Symptomverschiebungen sind relevant.

Braucht man aber imho eher proaktive Mitarbeiter, die im Telefonat nachhaken und AG die mitziehen.

Auch Schult bestimmte Berufsgruppen, Kitamitarbeiter die Ibus nehmen und zur Arbeit gehen sind immer noch für mich blanker Hass.

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