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Ein durchaus lesenswerter Artikel zum Thema Gender Design aus dem Designtagebuch.
(Da ist zwar bestimmt nicht alles richtig, aber ein paar interessante Aspekte sind schon drin)
designtagebuch.de/gender-desig

Es hat sogar Geschmack. Leicht süßlich malzig, aber grundsätzlich für ein alkoholfreies relativ aromatisch.

Ich werde jetzt ein Fastenopfer darbringen. (Ja, es ist alkoholfrei und bringt Misereor 10 Cent)

10 Tage für eine Newsletterabmeldung.

Wahrscheinlich trägt der externe Dienstleister die Adressen auf Steintafeln ein. Nicht, dass die noch verloren gehen. 🤨

Don't get me wrong:

Jeder Mensch hat mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwas, was ihn an sich selbst stört.

Dafür aber andere neidisch anzumachen oder noch schlimmer, hilft da keinen Deut weiter.

Weil mich dieses «ja wenn ich deine Model-Maße hätte» von - vorwiegend - Frauen so langsam eher mehr nervt, antworte ich inzwischen sowas wie »wenn ich dein seidiges Haar hätte«.

In der Hoffnung dieses sinnfreie Body Judgement etwas zu spiegeln.

Angehörigen-Gruppen dagegen finde ich tatsächlich sehr sinnvoll, speziell im Kontext Heranwachsender. Diese Möglichkeit, Menschen mit gleichen Herausforderungen und Sorgen können sich mal austauschen und einfach mal was rauslassen, ist m.E. ungeheuer wichtig.

Das ist aber nur meine Sichtweise, die ich mir leisten kann, weil ich mir meinen Weg selbständig so gesucht habe.

Generell finde ich das in Selbsthilfegruppen dadurch halt immer schwierig. Ich bilde mir immer ein, dort hin zu müssen, um Hilfe anzubieten. Manchmal habe ich mit manchen Konstrukten mehr Zweifel, ob das so für alle immer hilfreich ist. 🤔

Einer Selbsthilfegruppe hier in Stuttgart habe daher zumindest mal ne Webseite gebastelt, E-Mail aufgesetzt, etc. Hat das Kommunikationsproblem schon mal sehr reduziert.

Von den meist eher antiquierten Kommunikationsmöglichkeiten zu solchen Gruppen (Telefon meist, wenn’s hochkommt E-Mail) mal ganz zu schweigen.

Es wird zwar viel über medizinische Themen geredet, aber meist mit eklatanten Fehlinformationen.

Noch viel schlimmer: meist finden Hilfesuchende hier auch meist keine medizinischen Anlaufstellen (Psychologie, Endokrinologie).

Es geht in diesen trans Selbsthilfegruppen leider viel in die Richtung: „Mein Haus, meine Familie, meine Genital-Op“

Ich frage mich da immer, wie viel dadurch Stereotypen weiter verstärkt werden.

Auch Filme oder Artikel, die ich gerne zerlege, sind für Menschen, die unklar über sich sind, extrem wichtig. Was es eigentlich noch viel wichtiger macht, dass die Darstellung von trans Thematiken hier realistisch und vorurteilsfrei ist.

Ich war heute mal wieder auf einem Stammtisch einer trans Selbsthilfegruppe. Learnings und Gedanken:

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