Show older

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Ich zählte mehr Herzschläge als sonst, in der Zeit bis er mich wieder los liess. Er war angespannt.
Sein Blick wanderte durch den Raum. Ich sah ihn die Fesseln übergehen als wären sie nicht vorhanden. An den Flechettes blieb sein Blick hängen. Ich sah das Funkeln in seinen Augen. Dann ging sein Blick zu den Knebeln, und sein Körper folgte ihm. Es nahm einen in die Hand, prüfte die Stabilität. "So lange ist es her," murmelte er.
"Ja Herr," sagte ich ruhig.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Er wandte sich mir zu. "Hast du mich vermisst, Floreàn?"
Ich hörte die Bitte in seiner Stimme lauter als sonst. "Natürlich, Herr," antwortete ich lächelnd. "Wie könnte ich nicht. Niemand leidet unter den Flechettes so betörend wie Ihr."
Er nickte, offenbar beruhigt, und legte den Knebel wieder hin.
"Ich vertraue dir, Floreàn," sagte er mit dem Rücken zu mir.
Ich wartete ab.
Er gab sich sichtlich einen Ruck und holte eine kleine Phiole aus einem Beutel an seinem Gürtel.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Er hielt mir die Phiole hin. Sein Blick war gleichzeitig bittend und herausfordernd. "Es ist Sterntau. Traust du es dir zu?"
Ich musterte ihn und die Phiole. Natürlich kannte ich die Droge, unter diesem und anderen Namen. Ich wusste um ihre Wirkung - und um das Risiko.
"Mit einem neuen Vertrag," antwortete ich ruhig und ohne mich zu bewegen. "Und mit einer Phiole aus unserem eigenen Vorrat. Es ist sicherer."
"Oh." Er wirkte gleichermassen erleichtert und beschämt.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Er nickte und steckte die Phiole wieder ein. "In Ordnung."
Ich ging zur Tür und schickte nach der Dowayne.
Es dauerte nicht lange, den stehenden Vertrag zwischen ihm und Haus Mandrake zu ergänzen. Ich staunte einmal mehr über seine Wandlungsfähigkeit, die ihm erlaubte mit der Dowayne offen und präzise über Klauseln, Grenzen und Preise zu verhandeln, während er mir gegenüber in Andeutungen und Euphemismen kommunizierte.
Meinen Input brauchte es kaum.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Kurz nachdem die Dowayne gegangen war, kam die Dienerin zurück. Sie überreichte mir eine Schatulle und schloss die Tür endgültig hinter sich.
Ich stellte die Schatulle offen zur Seite. Die kleine Phiole darin glänzte auf einem Samtkissen.
Ich begegnete seinem Blick und sah Hunger darin. Ich nickte ihm zu. "Wir fangen an."
Ein Schaudern ging durch seinen Körper und er schloss für einen Moment die Augen.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Ich nahm eine Flechette in die Hand und liess sie zwischen meinen Fingern herumwirbeln, nur um zu sehen wie seine Augen der Bewegung folgten.
Er schluckte.
Mit gemessenen Schritten trat ich an ihn heran. So nah wie wir vorhin zur Begrüssung gestanden hatten. Und doch wirkte es für mich, als würde er jetzt von tiefer unten zu mir hoch sehen, als gerade eben.
Sanft legte ich die Klinge flach an seine Wange. Er schloss die Augen und atmete aus.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Ich liess dem Metall Zeit, seine Körperwärme anzunehmen, und zog die flache Seite langsam tiefer bis zu seinem Kinn. Denselben Weg, den eine Träne nehmen würde.
Langsam ging ich um ihn herum, führte die stumpfe Seite der Klinge mit spürbarem Druck über seinen Hals in seinen Nacken. Im Kragen wechselte ich von Haut zu Stoff, führte die Klinge über seinen gesamten Rücken bis zur Hüfte, sah wie er sich streckte.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Mühelos fand ich die vertraute Stelle, an der sein robuster Ledergürtel aufgetrennt und mit Seil zusammengeknotet war. Ich führte die Flechette unter das gespannte Seil und zog hart, durchtrennte es mit einem Ruck. Er keuchte auf.
Als nächstes war sein Hemd dran. Ich spannte den Stoff mit der Hand, berührte ihn mit der Flechette und erhöhte den Druck, bis das Material nachgab und das vertraute ratschende Geräusch den Raum erfüllte.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Ich schlitzte das Hemd langsam von unten bis oben auf. Dann schob ich es nach vorne, wo es über seine Schultern zu Boden glitt.
Er stand völlig still, ich hörte ihn durch den Mund atmen.
Sorgfältig legte ich die Flechette weg und griff nach der Phiole.
Ich trat bewusst in sein Blickfeld und wartete, bis ich sicher war dass er mich sehen konnte, und nicht bloss durch mich hindurchblickte.
Langsam entkorkte ich das Fläschchen und goss den Inhalt in meinen Mund.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Ich verkorkte die leere Phiole wieder und schob die süsslich-herbe Flüssigkeit mit der Zunge in meinem Mund herum, vermischte sie mit Speichel.
Alle Adept_innen des Hauses Mandrake wussten, wie Sterntau wirkte, und was nötig war um ihn zu aktivieren. Es war nicht mein erstes Mal.
Er beobachtete mich mit offenem Mund. In seinem Blick las ich, dass es sein erstes Mal war. Er war damit zu mir gekommen. Gut.
Ich griff hart in seine Haare und presste meine Lippen auf seine.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Er stöhnte unterdrückt. Ich öffnete den Mund und flösste ihm den aktivierten Sterntau ein. Unsere Zungen trafen sich und vermischten die Flüssigkeiten.
Ich liess ihn los und er taumelte keuchend ein paar Schritte zurück.
Er wischte sich einen Tropfen aus dem Mundwinkel und sah unsicher zu mir hoch. Ich erwiderte den Blick abwartend.
Er leckte sich über die Lippen. Ich zählte die Herzschläge und beobachtete ihn.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Nach einer gefühlten Ewigkeit drehte ich mich um und legte die leere Phiole zurück in die Schatulle. Ich griff nach einer neuen Flechette.
Als ich wieder zu ihm trat waren seine Augen bereits leicht glasig. Aber ich wusste aus Erfahrung dass er noch nichts spürte. Erneut strich ich mit der flachen Seite der Flechette über seine Wange. Er sog schaudernd Luft ein.
Ich führte die Klinge sanft über seine Haut ohne sie zu verletzen. Über den hämmernden Puls an seiner Kehle.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Tiefer zog ich die Flechette, bis zu seiner Brust. Dort setzte ich den ersten Schnitt.
Er keuchte auf.
Ich vernahm den fragenden Unterton in seinem nächsten Atemzug. Noch fühlte es sich nicht anders an als sonst.
Ich suchte seinen Blickkontakt. Langsam streckte ich meine freie Hand aus und berührte den frischen Schnitt. Er stöhnte erschrocken, überwältigt von der Intensität. "Schmerz," sagte ich ruhig, und sein Körper bäumte sich auf.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Zitternd ging er in die Knie. Ich fasste sein Kinn und er schmiegte sich kehlig stöhnend an meine Hand. "Lust," befahl ich, und sein Körper gehorchte mit überwältigender Wucht.
Ich ging neben ihm in die Hocke, strich mit dem Daumen über seine Wange.
Es war nicht einfach, in dieser Position gut zu zielen. Aber sein Körper und meine Fähigkeiten waren vertraut. Der Sterntau das einzig neue zwischen uns. Ich setzte den zweiten Schnitt. "Schmerz," befahl ich. Er schrie.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Tränen benetzten meine Hand an seiner Wange. Ich streichelte sein Gesicht, wartete bis das Keuchen ein wenig verebbte. Wartete, bis die Erkenntnis ihn vollständig erreicht hatte.
Dann liess ich sein Kinn los und presste meine Hand auf die frischen Schnitte, vermischte seine Tränen mit dem Blut.
Ich setzte einen dritten Schnitt daneben und befahl: "Lust."
Er bäumte sich abermals auf.
Ich liess ihn los und er sackte in sich zusammen.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Ich wartete einen Moment ab, widerstand dem Bedürfnis, ihn zu berühren. Sah einfach nur zu wie er gebückt am Boden kniete, sich mit den Unterarmen abstützte, keuchte.
Dann streichelte ich sanft über seinen Rücken und sagte "Schmerz".
Er riss schreiend den Kopf hoch.
"Lust," sagte ich, und sein Schreien wurde zu einem geschluchzten Stöhnen. Sein Unterleib zuckte und seine Hände waren zu Fäusten geballt. "Lust," insistierte ich und griff hart in seine Nackenhaare.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Ich hielt ihn daran fest, stabilisierte und beherrschte ihn gleichzeitig. Er gab der Bewegung willig nach, sein tränenüberströmtes Gesicht zur Decke erhoben, die Augen fest geschlossen, der Mund in Keuchen geöffnet und sein Oberkörper mir dargeboten.
Ich sog tief den vertrauten Geruch von Schweiss, Blut und Erregung ein.
Dann setzte ich den nächsten Schnitt. "Schmerz," befahl ich und er schrie.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Er hielt lange durch. Länger, als ich geschätzt hätte.
Ich liess mir viel Zeit mit dem abwechselnden Spiel aus Lust und Schmerz, setzte die Schnitte mit Präzision und Timing. Es dauerte lange genug, dass ich zwischendurch noch einmal die Klinge wechselte und mein Werk mit einer frischen Flechette fortsetzte.
Ich kannte die Grenzen seines Körpers gut, und die aufpeitschende Wirkung des Sterntaus ermöglichte mir, sie diesmal vollständig auszureizen.

Show thread

#kinktober 27: aphrodisiacs 

Er war ein zitterndes Häufchen in meinen Armen, als wir endlich zum Abschluss kamen. Erst jetzt konnte ich ihn wieder berühren, ohne die Wirkung des Sterntaus auszulösen.
Ich legte die Flechette beiseite und hielt ihn, so lange er es brauchte.
Es war meine Aufgabe, sicherzustellen dass er dieses Zimmer lebend verliess. Ihn zu säubern, seine Wunden zu versorgen und ihn für die Nacht unterzubringen überliess ich unserer Dienerschaft.
Ich freute mich auf das nächste Mal.

Show thread

#kinktober 28 ACHTUNG, dies ist der Vorwort-Post, in dem die CNs für diese Story stehen! Wenn du keine Spoiler möchtest, dann lies erst ab dem nächsten Post 

Rührei, Kaffee, Orangensaft (alles unkinky), Erwähnung von Spanking, Schmerzen am Tag danach.. es passiert eigentlich gar nichts, sie reden nur.

Show thread

#kinktober 28: S/M 

Loras folgte dem Kaffeegeruch und den Brutzelgeräuschen durch die fremde Wohnung in die Küche.
Enn sah vom Herd auf. "Guten Morgen! Ich mache Frühstück!"
"Hi." Loras blinzelte überfordert.
Sogar den Tisch hatte Enn bereits gedeckt. Orangensaft in einer Karaffe, und Kaffee in einer dampfenden Kanne.
Loras setzte sich und goss sich Kaffee ein. "Du bist grossartig."
Enn lachte, stellte Teller mit Rührei vor sie beide, und setzte sich Loras gegenüber.
Loras beobachtete es dabei.

Show thread

#kinktober 28: S/M 

"Bist du, uhm, okay?"
Enn sah fragend auf. "Ja?"
"Ich meine," Loras gestikulierte grossräumig, "wegen gestern."
Enn schmunzelte. "Du warst nicht sehr grob und ich halte viel aus, keine Sorge."
"Hm," machte Loras. "Gut."
Enn legte den Kopf schräg. "Hm. Kann es sein.. dass du auf eine andere Antwort gehofft hast?"
Loras sagte nichts.
Enn lächelte. "Es würde dir gefallen, wenn ich beim hinsetzen zucke und das Gesicht verziehe, nicht wahr? Wenn ich auf meinem Stuhl herumrutsche.."

Show thread

#kinktober 28: S/M 

Loras atmete tief ein. "Und wenn?"
"Hmmm.." Enn zwinkerte ihm zu. "Dann würde ich dir erzählen, dass mein Arsch tatsächlich weh tut." Es machte eine bedeutungsvolle Pause. "Und dass ich es mag."
"Oh."
"Es ist eine intensive Erinnerung an gestern," fuhr Enn fort. "An deine Hände an meinem Hintern, deine harten Handflächen, deine knetenden Finger. Es ist als würde ich sie noch spüren, spüren wo sie sein müssten, wie ein fühlbares Vermissen."
Loras schluckte hörbar.

Show thread

#kinktober 28: S/M 

Enn bewegte sich geniesserisch auf dem Stuhl.
"Es ist gleichzeitig angenehm und unbefriedigend," seufzte es. "So als müsste mein Hintern dringend daran erinnert werden, wie es sich genau angefühlt hat."
Es nahm die Gabel in die Hand. "Aber naja, erstmal Frühstück!"
Loras stand auf, nahm Enn die Gabel weg und zog es auf die Füsse.
"Schlafzimmer! Jetzt!"
Enn grinste und ging voraus.

Show thread

#kinktober 29 ACHTUNG, dies ist der Vorwort-Post, in dem die CNs für diese Story stehen! Wenn du keine Spoiler möchtest, dann lies erst ab dem nächsten Post! 

Punishment, Bestrafung, Spanking als Strafe, Analsex, Buttplug als Strafe, temperature play (Gleitgel und Plug aus dem Kühlschrank) als Strafe, domestic chores, Haushaltskram.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

Ein eisiger Schreck durchfährt es, als es das Geräusch des Schlüssels an der Tür hört. In Windeseile klappt es das Buch zu, reisst sich die Kleidung vom Leib und schlittert in der Mitte des Raumes auf die Knie.
Sie betritt mit Einkaufstaschen beladen die Wohnküche -- und bleibt wie angewurzelt stehen. Ihr Blick wandert langsam über die dreckigen Töpfe, Pfannen und Teller, und landet schliesslich auf ihm. Es duckt sich unter ihrem Blick. "W-willkommen zu Hause, Miss."

Show thread

#kinktober 29: punishment 

"Du hast eine Socke vergessen," sagt sie lapidar. Sie scheint aus ihrer Starre zu erwachen, dreht sich um und räumt ohne weiteren Kommentar die Einkäufe weg.
Es sieht verwirrt hinter sich, und entdeckt tatsächlich eine vergessene Socke am linken Fuss. Es streift sie ab und hält sie unsicher in der Hand. Ob es aufstehen und sie zu den restlichen Klamotten legen sollte? Die liegen allerdings in einem wilden Haufen verstreut auf dem Teppich. Es schluckt und bleibt lieber.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

Endlich hat sie fertig eingeräumt. Sie setzt sich mit einem vollen Glas aufs Sofa, wo es sie sehen kann, und nippt daran.
"So," sagt sie ruhig. "Ich nehme an, du hast einen guten Grund, warum es hier aussieht wie in einem Saustall."
Es senkt schuldbewust den Blick und schüttelt den Kopf. "Nein, Miss," murmelt es.
"Mai.." es spürt ihre Hand unter seinem Kinn und hebt den Kopf, versinkt in ihren Augen. "Du hast einfach so einen direkten Befehl von mir missachtet?"

Show thread

#kinktober 29: punishment 

Es leckt sich nervös über die Lippen, weicht ihrem Blick aus. "Ich.. Miss, ich habe gelesen und, naja.. die Zeit vergessen?"
Sie fasst sein Kinn und zwingt es, sie wieder anzusehen. "Du hast dir einen Wecker gestellt."
Es nickt seufzend.
In Wahrheit weiss es selber nicht, was eigentlich das Problem war. Ausser dass es, nun ja, keine Lust hatte, die Küche aufzuräumen? Das Buch war spannend gewesen, und irgendwie hatte es sich von "nur noch dieses Kapitel fertig"

Show thread

#kinktober 29: punishment 

zu "oh das ist ja schon das nächste Kapitel, dann eben nur noch dieses" gehangelt, und dann von "genau um halb fange ich an" zu "ach, jetzt ist ja schon fünf nach halb, dann eben um viertel vor - dann aber wirklich!"
Ein Teil von ihm hatte gelegentlich mit wachsender Panik auf die näher rückende Deadline und das viele dreckige Geschirr hingewiesen, während ein anderer Teil sich mit wachsender Faszination fragte, wie das enden würde.
Es hatte beide ignoriert.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

"Mai," holt sie seine Aufmerksamkeit wieder zurück in die Gegenwart. "Hilf mir bitte. Wir hatten eine Abmachung. Warum hast du sie nicht eingehalten?"
"Ich.. ich weiss es nicht." Es zupft am Stoff der Socke herum.
"Wolltest du mich wütend machen?"
Es sieht erschrocken hoch. "Nein, Miss!"
"Hm. Wolltest du Ärger bekommen?"
Es wird rot. "N..nein."
Sie schüttelt den Kopf und nimmt ihm die Socke weg. "Bleib," sagt sie, und steht auf.
Es sieht ihr zerknirscht nach.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

Sie holt etwas aus dem Kühlschrank und bringt es zurück zum Sofa.
Es reisst erschrocken die Augen auf. "Nein Miss! Kalt!"
Sie nickt und setzt sich wieder hin. "Komm her," sagt sie und klopft auf ihren Schoss, "ich sorge schon dafür, dass dir warm wird."
"Nein..", jammert es kläglich, aber ihr Blick lässt es verstummen. Es beisst sich auf die Lippen und legt sich über ihren Schoss.
Sie setzt einen harten Klaps auf seinen Po. Es jault auf, mehr vor Schreck als vor Schmerz.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

"Still jetzt," sagt sie tadelnd. Aber natürlich kann es weder stillhalten noch still sein.
Es quietscht und zappelt, als sie kaltes Gleitgel zwischen seine Pobacken tropft. Ein warmer Finger folgt und bringt es zum seufzen. Es streckt sich dem Finger entgegen und bekommt einen weiteren Klaps.
"Au au," jammert es, und dann: "Kalt kalt kaaaalt," als auf die warmen Finger ein kalter Buttplug folgt.
Aber sie lässt sich von seinen Klagen nicht beeindrucken.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

Stattdessen landet ihre Hand nochmal klatschend auf seinem Po. Erst auf der einen Backe, dann auf der anderen. Dann nochmal. Und nochmal und nochmal.. bis es nicht nur winselt und zappelt, sondern schluchzt und sich am Sofa festkrallt.
Sie schiebt ihren Arm unter seinen Kopf und es rollt sich schniefend auf ihrem Schoss zusammen, schmiegt das tränenüberströmte Gesicht an ihren Hals. "Es tut mir leid, Miss."
"Hm, was tut dir leid?" Sie streicht ihm zärtlich durchs Haar.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

"Dass ich..", es zieht nochmal kräftig die Nase hoch, stutzt und sagt kleinlaut "'Tschuldigung."
Sie reicht ihm wortlos ein Taschentuch.
"Also?"
Es seufzt und schmiegt sich -- jetzt mit freierer Nase -- wieder an sie, bemüht, seinen glühenden Hintern nicht in Kontakt mit irgendetwas zu bringen.
"Dass ich nicht aufgeräumt habe, Miss. Glaube ich.."
Sie hebt amüsiert eine Augenbraue. "Glaubst du?"
"Hm.." es versteckt sein Gesicht an ihrer Schulter.

Show thread

#kinktober 29: punishment 

"Ich glaub es war doch das mit dem Ärger..", murmelt es kleinlaut gegen den Stoff.
Sie krault nachdenklich seinen Hinterkopf.
Es entspannt sich seufzend. Nach einer Weile sieht es verstohlen zu ihr hoch.
Sie schmunzelt. "Du hast es mal wieder wissen müssen, hm, mein Kleines?"
Es wird knallrot und wendet das Gesicht wieder ab. "Danke, Miss," haucht es.
Sie drückt einen Kuss auf seine Stirn. "Bitteschön."
Dann schiebt sie von sich runter. "Und jetzt geh räum auf!"

Show thread

#kinktober 31 ACHTUNG, dies ist der Vorwort-Post, in dem die CNs für diese Story stehen! Wenn du keine Spoiler möchtest, dann lies erst ab dem nächsten Post. 

Erwähnung von Alkohol, verkatert, Kater-Symptome, Erwähnung von Spanking (Paddel), Erwähnung von strap-ons, Erwähnung von Sex, eklige Gerüche, Kaffee, Erwähnung von Medikamenten, Sub Drop, Selbstzweifel, ungewolltes Outing, ableistische Begriffe, Angst vor Kinkshaming, Panikattacke, D/s, Aftercare.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Als er aufwacht ist alles verschwommen und irgendwie weit weg. In seinem Mund ist ein widerlich pelziger Geschmack von Alkohol und anderem. Er dreht sich stöhnend auf die Seite und sucht eine kühle Stelle auf dem Kopfkissen.
Langsam kommen die Erinnerungen an gestern hoch.
Erinnerungen an Hände in Lederhandschuhen, die ihn abwechselnd streichelten und mit klatschenden Schlägen bedachten.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Erinnerungen daran, wie er am Andreaskreuz stand. Das Pochen in seinem Hintern erinnert ihn an den Strap-On, und das Kratzen in seiner Kehle daran, wie laut und ausdauernd sein lustvolles Stöhnen gewesen war. Er erinnert sich, wie er winselnd und bettelnd zum Höhepunkt kam, wie angenehm und befriedigend er den Schmerz fand. Er hatte sich zerschlagen gefühlt, aber auf die gute Art.
Jetzt fühlt er sich nur noch zerschlagen.

Show thread
Follow

#kinktober 31: aftercare 

Er stinkt nach Schweiss, nach Alkohol, nach Zigarettenrauch und nach Sex. Er klebt am ganzen Körper und braucht dringend eine Dusche. Aber dazu müsste er sich bewegen.
Stattdessen bleibt er liegen und kramt in seinem vernebelten Gehirn nach weiteren Erinnerungen. Irgendwie war er wohl nach Hause gekommen. Er erinnert sich vage daran, dass das Schlüsselloch nicht stillgehalten hatte. Ob er hoffen darf, dass er leise genug war, um seine Mitbewohnis nicht zu wecken?

· · Web · 1 · 0 · 1

#kinktober 31: aftercare 

Stöhnend drückt er sein Gesicht ins Kissen. Nicht auszudenken, wenn er ihnen in diesem Zustand gestern begegnet wäre!
Er braucht sowas von dringend Kaffee.
Der Gedanke gibt ihm ein bisschen Kraft. Er schafft es, sich aufzuraffen und an der Wand entlang in die Gemeinschaftsküche zu torkeln.
Sie ist leer. Gottseidank.
Er stellt die Kaffeemaschine an und lässt sich auf einen Stuhl fallen. Er zuckt zusammen und sein Kopf erinnert ihn an Strap-On und Paddel.
Ach ja. Aua.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

In seinem verkaterten Zustand möchte er sich eigentlich einfach nur auf den Küchenboden legen, seine Stirn an den Fliesen kühlen, und schlafen bis der Kaffee fertig ist. Aber dazu müsste er erst vom Stuhl aufstehen.
Stattdessen tastet er in seiner Hose nach seinem Handy. Er findet es in einer völlig falschen Tasche und braucht zwei Versuche um es anzuschalten.
Das Display ist zeigt die Uhrzeit und das Wetter. Keine neuen Nachrichten.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Er starrt verwirrt auf das Handy und versteht erst nach einer Weile, dass er etwas anderes erwartet hatte.
Ein „bist du gut heimgekommen?“ vielleicht. Oder ein „das war schön <3“. Vielleicht sogar „braver Junge.“
Aber nichts davon steht auf dem Display.
Er zuckt mit den Schultern und steckt das Handy weg.
Warum sollte sie auch nachfragen? Er ist schliesslich erwachsen, natürlich kommt er gut nach Hause!

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Seine Füsse frieren auf dem kühlen Boden, er zieht sie auf den Stuhl und schlingt die Arme drum. Das Handy piekt gegen einen blauen Fleck von gestern.
Vielleicht ist es eben nicht schön genug gewesen, um am Morgen danach ein Herzchen zu verdienen. Sie hatten eh nichts besonderes gemacht. Ein bisschen Spanking, ein bisschen D/s, Sex, kuscheln. Wahrscheinlich hat sie mit anderen Leuten viel intensivere Sessions. Vielleicht..
Die Kaffemaschine reisst ihn aus seinen Gedanken.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Er sieht ungeduldig zu, wie seine Tasse gefüllt wird. Am liebsten würde er die Tasse halbvoll mitnehmen und damit so schnell wie möglich in seinem Zimmer verschwinden.
Sich unter warmen Decken verkriechen, eine Aspirin einwerfen und warten bis der Schmerz aufhört – der Plan klingt nach dem Paradies.
Aber der Plan geht nicht auf. Gerade als er aufsteht und seine Tasse nehmen will, betreten seine Mitbewohnis die Küche. Er senkt den Kopf und versucht unauffällig zu wirken.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Oh, hi“, grüsst Sandra ihn fröhlich, als er seine Tasse nimmt. Die anderen beiden verstummen, und schon liegt die ganze Aufmerksamkeit auf ihm.
„Moin“, krächzt er und versucht ein Grinsen aufzusetzen. Es wird eher eine schiefe Grimasse.
Es folgt eine unbehagliche Stille. Er spürt ohne aufzusehen ihre Blicke auf sich.
Dann bricht Manuel das Schweigen: „Ah, du hast schon Kaffee gestartet. Wunderbar!“
Deni rutscht gähnend auf die Eckbank. „Mir auch eine Tasse bitte.“

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Er setzt sich seufzend wieder auf den Stuhl. Jetzt gleich wieder zu verschwinden würde die Situation noch seltsamer machen.
Sandra setzt sich ihm gegenüber und zwinkert ihm zu: „War wohl gut gestern?“
Er erstarrt und spürt wie es ihm kalt über den Rücken läuft. „W-was? Gut? Was?“
Woher weiss sie – ?
Deni nimmt den Faden auf: „Na, du hattest doch ein Kino-Date?“

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Oh.“ Er entspannt sich wieder etwas und nippt am Kaffee. „Ja, war gut“, murmelt er, „schöner Film.“
Er hofft, dass Deni nicht genauer nachfragt. Er hat keine Ahnung mehr, welchen Film er ihnen diesmal als Ausrede aufgetischt hat.
Sandra grinst ihn auffordernd an, bis er sie unsicher anlächelt.
„Und wie war das Dessert?“, fragt sie schliesslich, als er nicht von selbst weiter spricht.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Dessert?“, fragt er verwirrt. Die anderen drei tauschen amüsierte Blicke aus, die ihn nur noch mehr verwirren. „Welches Dessert? Es gab kein..“
„Tom“, unterbricht Manuel ihn sanft, „du trägst noch das Halsband.“
Er lässt fast die Kaffeetasse fallen.
Seine Hand schiesst zu seinem Hals. Das vertraute Lederband empfängt ihn, der kühle O-Ring klimpert in seinen Fingern. Er hatte es völlig vergessen abzunehmen.
Scheisse! So ein dummer Anfängerfehler.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Er spürt wie er knallrot anläuft. Hastig stellt er die Tasse hin und dreht sich zur Seite. Weg von den Blicken.
Wie konnte ihm das passieren!
Er war so sehr immer darauf bedacht, niemanden mit seinen Neigungen zu belästigen. Die anderen damit zu verschonen.
Mit fliegenden Fingern versucht er die Schnalle im Genick zu lösen. Seine Hände zittern. Die Schnalle war immer schon widerspenstig und in seiner Aufregung gehorcht sie ihm erst recht nicht. Er ist den Tränen nah.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Hier“, sagt Manuel und legt ihm eine Hand auf die Schulter, „lass mich.“
Er erstarrt. Manuels Hände sind warm und fest an seinem Rücken. Mit geschickten Fingern löst Manuel das Halsband.
Die kurze Enge am Hals lässt elektrisierende Gefühle durch Toms Körper rieseln.
Sekunden später drückt er ihm das warme Halsband in die Hände.
Er erinnert sich rechtzeitig daran, es zu greifen, damit es nicht zu Boden fällt. Sein Hals fühlt sich plötzlich kalt an.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Wie durch einen Schleier bekommt er mit, dass die anderen ihr Gespräch fortführen.
Seine Gedanken wirbeln durcheinander und er kann keinen davon greifen. Hat er es jetzt versaut und muss ausziehen? Sie lachen ihn bestimmt aus. Er hat Deni völlig schockiert. Sein Herz rast und er wartet auf die Katastrophe, den grossen Knall. Darf er sich jetzt endlich unter Decken zusammenrollen gehen? Warum nochmal ist da sein Halsband in seiner Hand, statt Kaffee?

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Tom?“, fragt Deni in das Gewirr hinein, „bist du ok?“
Manuel und Sandra verstummen. Wieder spürt er alle Blicke auf sich.
„Ich.. Rot“, sagt er automatisch. Nein, er ist nicht okay. Er muss dringend aus dieser Situation raus und sich sortieren.
Verwirrte Stille antwortet ihm. Dann wird ihm schlagartig bewusst, was er gerade gesagt hat.
Er will aufspringen und in sein Zimmer flüchten. Aber sein Körper gehorcht ihm nicht.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Tom.“ Plötzlich ist Manuel wieder bei ihm. „Hey, was ist los? Kann ich dir was Gutes tun?“
Toms Gedanken rasen. Kaffee wäre gut. Und duschen. Er muss dringend duschen. Aber hat Tom das gemeint? Er könnte ihm stattdessen sagen dass alles gut ist, dass er nicht ausziehen muss. Aber entspräche das der Wahrheit? Vielleicht wäre es besser ihm gleich zu sagen dass er es versaut hat und gehen soll. Sich unter Decken verkriechen wäre gut, aber was..

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Tom“, sagt Manuel erneut, „sieh mich an.“
Toms Blick schiesst nach oben.
„Sehr gut“, lobt Manuel lächelnd, und Tom sackt erleichtert zusammen.
Manuel hält seine Hand hin. „Magst mir das geben?“
Tom sieht auf die Hand hinunter. Manuel scheint das Halsband zu meinen, das er in seinem Schoss umklammert hält. Seine zitternden Finger sind völlig darum verkrampft. Warum sollte er es ihm geben wollen? Er will es eher zum verschwinden bringen, machen dass es nie existiert hat.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Tom, gib mir das Halsband.“
Er legt es in Manuels Hand.
„Gut gemacht“, sagt Manuel, und legt es auf den Tisch.
Toms Blick folgt der Bewegung. Jetzt liegt es prominent auf dem Tisch, für alle sichtbar. Lose gerollt, wie eine Schlange, bereit zum Angriff.
„Tom, ich nehme jetzt deine Hände.“ Manuels Stimme dringt wie durch Nebel zu ihm hindurch. Er versteht den Zweck der Worte nicht, aber er registriert genug von ihrem Sinn, um über die Berührung nicht zu erschrecken.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

Manuels Hände sind warm. Sie halten Toms verkrampfte Finger fest – ohne sie zu zwingen.
„Sieh mich an.“
Toms Blick ruckt hoch. Ein Teil von ihm fragt sich, wann Manuel neben ihm in die Hocke gegangen ist, statt weiter über ihm zu stehen, und ob der Rock dafür nicht unbequem ist.
Der andere Teil konzentriert sich auf die warmen Hände. Hält sich an der Berührung fest, saugt die Wärme in sich auf.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

„Ich möchte dass du dich auf deine Atmung konzentrierst,“ sagt Manuel, und Tom hört wie gebannt auf seine Stimme. Alles scheint sich auf das zu fokussieren was er sagt.
„Atme durch die Nase ein, und durch den Mund aus. Ein durch die Nase, gut, und aus durch den Mund.“
Seine Stimme gibt einen Rhythmus vor, der viel zu langsam ist für Toms rasende Gedanken. Aber nach einigen Zyklen merkt er, dass sie sich einander annähern. Merkt verblüfft, dass er besser Luft bekommt.

Show thread

#kinktober 31: aftercare 

"Kannst du aufstehen?", fragt Manuel.
Tom runzelt die Stirn. Kann er? Wo kommen solche Informationen üblicherweise nochmal her? Er fühlt sich als würde er fallen.
"Tom," Manuels Stimme stoppt den Fall, "steh auf und komm mit."
Er spürt wie seine Beine gehorchen, sieht wie die Küche sich um ihn herum bewegt. Er folgt Manuel.
"Wartet nicht auf uns," sagt Manuel zu den anderen beiden, und führt Tom ins Wohnzimmer.

Show thread
Show newer
Sign in to participate in the conversation
Mastodon

Server run by the main developers of the project 🐘 It is not focused on any particular niche interest - everyone is welcome as long as you follow our code of conduct!