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#kinktober 29: punishment 

Sie holt etwas aus dem Kühlschrank und bringt es zurück zum Sofa.
Es reisst erschrocken die Augen auf. "Nein Miss! Kalt!"
Sie nickt und setzt sich wieder hin. "Komm her," sagt sie und klopft auf ihren Schoss, "ich sorge schon dafür, dass dir warm wird."
"Nein..", jammert es kläglich, aber ihr Blick lässt es verstummen. Es beisst sich auf die Lippen und legt sich über ihren Schoss.
Sie setzt einen harten Klaps auf seinen Po. Es jault auf, mehr vor Schreck als vor Schmerz.

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#kinktober 29: punishment 

"Still jetzt," sagt sie tadelnd. Aber natürlich kann es weder stillhalten noch still sein.
Es quietscht und zappelt, als sie kaltes Gleitgel zwischen seine Pobacken tropft. Ein warmer Finger folgt und bringt es zum seufzen. Es streckt sich dem Finger entgegen und bekommt einen weiteren Klaps.
"Au au," jammert es, und dann: "Kalt kalt kaaaalt," als auf die warmen Finger ein kalter Buttplug folgt.
Aber sie lässt sich von seinen Klagen nicht beeindrucken.

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#kinktober 29: punishment 

Stattdessen landet ihre Hand nochmal klatschend auf seinem Po. Erst auf der einen Backe, dann auf der anderen. Dann nochmal. Und nochmal und nochmal.. bis es nicht nur winselt und zappelt, sondern schluchzt und sich am Sofa festkrallt.
Sie schiebt ihren Arm unter seinen Kopf und es rollt sich schniefend auf ihrem Schoss zusammen, schmiegt das tränenüberströmte Gesicht an ihren Hals. "Es tut mir leid, Miss."
"Hm, was tut dir leid?" Sie streicht ihm zärtlich durchs Haar.

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#kinktober 29: punishment 

"Dass ich..", es zieht nochmal kräftig die Nase hoch, stutzt und sagt kleinlaut "'Tschuldigung."
Sie reicht ihm wortlos ein Taschentuch.
"Also?"
Es seufzt und schmiegt sich -- jetzt mit freierer Nase -- wieder an sie, bemüht, seinen glühenden Hintern nicht in Kontakt mit irgendetwas zu bringen.
"Dass ich nicht aufgeräumt habe, Miss. Glaube ich.."
Sie hebt amüsiert eine Augenbraue. "Glaubst du?"
"Hm.." es versteckt sein Gesicht an ihrer Schulter.

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#kinktober 29: punishment 

"Ich glaub es war doch das mit dem Ärger..", murmelt es kleinlaut gegen den Stoff.
Sie krault nachdenklich seinen Hinterkopf.
Es entspannt sich seufzend. Nach einer Weile sieht es verstohlen zu ihr hoch.
Sie schmunzelt. "Du hast es mal wieder wissen müssen, hm, mein Kleines?"
Es wird knallrot und wendet das Gesicht wieder ab. "Danke, Miss," haucht es.
Sie drückt einen Kuss auf seine Stirn. "Bitteschön."
Dann schiebt sie von sich runter. "Und jetzt geh räum auf!"

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#kinktober 31 ACHTUNG, dies ist der Vorwort-Post, in dem die CNs für diese Story stehen! Wenn du keine Spoiler möchtest, dann lies erst ab dem nächsten Post. 

Erwähnung von Alkohol, verkatert, Kater-Symptome, Erwähnung von Spanking (Paddel), Erwähnung von strap-ons, Erwähnung von Sex, eklige Gerüche, Kaffee, Erwähnung von Medikamenten, Sub Drop, Selbstzweifel, ungewolltes Outing, ableistische Begriffe, Angst vor Kinkshaming, Panikattacke, D/s, Aftercare.

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#kinktober 31: aftercare 

Als er aufwacht ist alles verschwommen und irgendwie weit weg. In seinem Mund ist ein widerlich pelziger Geschmack von Alkohol und anderem. Er dreht sich stöhnend auf die Seite und sucht eine kühle Stelle auf dem Kopfkissen.
Langsam kommen die Erinnerungen an gestern hoch.
Erinnerungen an Hände in Lederhandschuhen, die ihn abwechselnd streichelten und mit klatschenden Schlägen bedachten.

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#kinktober 31: aftercare 

Erinnerungen daran, wie er am Andreaskreuz stand. Das Pochen in seinem Hintern erinnert ihn an den Strap-On, und das Kratzen in seiner Kehle daran, wie laut und ausdauernd sein lustvolles Stöhnen gewesen war. Er erinnert sich, wie er winselnd und bettelnd zum Höhepunkt kam, wie angenehm und befriedigend er den Schmerz fand. Er hatte sich zerschlagen gefühlt, aber auf die gute Art.
Jetzt fühlt er sich nur noch zerschlagen.

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#kinktober 31: aftercare 

Er stinkt nach Schweiss, nach Alkohol, nach Zigarettenrauch und nach Sex. Er klebt am ganzen Körper und braucht dringend eine Dusche. Aber dazu müsste er sich bewegen.
Stattdessen bleibt er liegen und kramt in seinem vernebelten Gehirn nach weiteren Erinnerungen. Irgendwie war er wohl nach Hause gekommen. Er erinnert sich vage daran, dass das Schlüsselloch nicht stillgehalten hatte. Ob er hoffen darf, dass er leise genug war, um seine Mitbewohnis nicht zu wecken?

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#kinktober 31: aftercare 

Stöhnend drückt er sein Gesicht ins Kissen. Nicht auszudenken, wenn er ihnen in diesem Zustand gestern begegnet wäre!
Er braucht sowas von dringend Kaffee.
Der Gedanke gibt ihm ein bisschen Kraft. Er schafft es, sich aufzuraffen und an der Wand entlang in die Gemeinschaftsküche zu torkeln.
Sie ist leer. Gottseidank.
Er stellt die Kaffeemaschine an und lässt sich auf einen Stuhl fallen. Er zuckt zusammen und sein Kopf erinnert ihn an Strap-On und Paddel.
Ach ja. Aua.

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#kinktober 31: aftercare 

In seinem verkaterten Zustand möchte er sich eigentlich einfach nur auf den Küchenboden legen, seine Stirn an den Fliesen kühlen, und schlafen bis der Kaffee fertig ist. Aber dazu müsste er erst vom Stuhl aufstehen.
Stattdessen tastet er in seiner Hose nach seinem Handy. Er findet es in einer völlig falschen Tasche und braucht zwei Versuche um es anzuschalten.
Das Display ist zeigt die Uhrzeit und das Wetter. Keine neuen Nachrichten.

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#kinktober 31: aftercare 

Er starrt verwirrt auf das Handy und versteht erst nach einer Weile, dass er etwas anderes erwartet hatte.
Ein „bist du gut heimgekommen?“ vielleicht. Oder ein „das war schön <3“. Vielleicht sogar „braver Junge.“
Aber nichts davon steht auf dem Display.
Er zuckt mit den Schultern und steckt das Handy weg.
Warum sollte sie auch nachfragen? Er ist schliesslich erwachsen, natürlich kommt er gut nach Hause!

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#kinktober 31: aftercare 

Seine Füsse frieren auf dem kühlen Boden, er zieht sie auf den Stuhl und schlingt die Arme drum. Das Handy piekt gegen einen blauen Fleck von gestern.
Vielleicht ist es eben nicht schön genug gewesen, um am Morgen danach ein Herzchen zu verdienen. Sie hatten eh nichts besonderes gemacht. Ein bisschen Spanking, ein bisschen D/s, Sex, kuscheln. Wahrscheinlich hat sie mit anderen Leuten viel intensivere Sessions. Vielleicht..
Die Kaffemaschine reisst ihn aus seinen Gedanken.

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#kinktober 31: aftercare 

Er sieht ungeduldig zu, wie seine Tasse gefüllt wird. Am liebsten würde er die Tasse halbvoll mitnehmen und damit so schnell wie möglich in seinem Zimmer verschwinden.
Sich unter warmen Decken verkriechen, eine Aspirin einwerfen und warten bis der Schmerz aufhört – der Plan klingt nach dem Paradies.
Aber der Plan geht nicht auf. Gerade als er aufsteht und seine Tasse nehmen will, betreten seine Mitbewohnis die Küche. Er senkt den Kopf und versucht unauffällig zu wirken.

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#kinktober 31: aftercare 

„Oh, hi“, grüsst Sandra ihn fröhlich, als er seine Tasse nimmt. Die anderen beiden verstummen, und schon liegt die ganze Aufmerksamkeit auf ihm.
„Moin“, krächzt er und versucht ein Grinsen aufzusetzen. Es wird eher eine schiefe Grimasse.
Es folgt eine unbehagliche Stille. Er spürt ohne aufzusehen ihre Blicke auf sich.
Dann bricht Manuel das Schweigen: „Ah, du hast schon Kaffee gestartet. Wunderbar!“
Deni rutscht gähnend auf die Eckbank. „Mir auch eine Tasse bitte.“

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#kinktober 31: aftercare 

Er setzt sich seufzend wieder auf den Stuhl. Jetzt gleich wieder zu verschwinden würde die Situation noch seltsamer machen.
Sandra setzt sich ihm gegenüber und zwinkert ihm zu: „War wohl gut gestern?“
Er erstarrt und spürt wie es ihm kalt über den Rücken läuft. „W-was? Gut? Was?“
Woher weiss sie – ?
Deni nimmt den Faden auf: „Na, du hattest doch ein Kino-Date?“

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#kinktober 31: aftercare 

„Oh.“ Er entspannt sich wieder etwas und nippt am Kaffee. „Ja, war gut“, murmelt er, „schöner Film.“
Er hofft, dass Deni nicht genauer nachfragt. Er hat keine Ahnung mehr, welchen Film er ihnen diesmal als Ausrede aufgetischt hat.
Sandra grinst ihn auffordernd an, bis er sie unsicher anlächelt.
„Und wie war das Dessert?“, fragt sie schliesslich, als er nicht von selbst weiter spricht.

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#kinktober 31: aftercare 

„Dessert?“, fragt er verwirrt. Die anderen drei tauschen amüsierte Blicke aus, die ihn nur noch mehr verwirren. „Welches Dessert? Es gab kein..“
„Tom“, unterbricht Manuel ihn sanft, „du trägst noch das Halsband.“
Er lässt fast die Kaffeetasse fallen.
Seine Hand schiesst zu seinem Hals. Das vertraute Lederband empfängt ihn, der kühle O-Ring klimpert in seinen Fingern. Er hatte es völlig vergessen abzunehmen.
Scheisse! So ein dummer Anfängerfehler.

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#kinktober 31: aftercare 

Er spürt wie er knallrot anläuft. Hastig stellt er die Tasse hin und dreht sich zur Seite. Weg von den Blicken.
Wie konnte ihm das passieren!
Er war so sehr immer darauf bedacht, niemanden mit seinen Neigungen zu belästigen. Die anderen damit zu verschonen.
Mit fliegenden Fingern versucht er die Schnalle im Genick zu lösen. Seine Hände zittern. Die Schnalle war immer schon widerspenstig und in seiner Aufregung gehorcht sie ihm erst recht nicht. Er ist den Tränen nah.

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#kinktober 31: aftercare 

„Hier“, sagt Manuel und legt ihm eine Hand auf die Schulter, „lass mich.“
Er erstarrt. Manuels Hände sind warm und fest an seinem Rücken. Mit geschickten Fingern löst Manuel das Halsband.
Die kurze Enge am Hals lässt elektrisierende Gefühle durch Toms Körper rieseln.
Sekunden später drückt er ihm das warme Halsband in die Hände.
Er erinnert sich rechtzeitig daran, es zu greifen, damit es nicht zu Boden fällt. Sein Hals fühlt sich plötzlich kalt an.

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#kinktober 31: aftercare 

Wie durch einen Schleier bekommt er mit, dass die anderen ihr Gespräch fortführen.
Seine Gedanken wirbeln durcheinander und er kann keinen davon greifen. Hat er es jetzt versaut und muss ausziehen? Sie lachen ihn bestimmt aus. Er hat Deni völlig schockiert. Sein Herz rast und er wartet auf die Katastrophe, den grossen Knall. Darf er sich jetzt endlich unter Decken zusammenrollen gehen? Warum nochmal ist da sein Halsband in seiner Hand, statt Kaffee?

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#kinktober 31: aftercare 

„Tom?“, fragt Deni in das Gewirr hinein, „bist du ok?“
Manuel und Sandra verstummen. Wieder spürt er alle Blicke auf sich.
„Ich.. Rot“, sagt er automatisch. Nein, er ist nicht okay. Er muss dringend aus dieser Situation raus und sich sortieren.
Verwirrte Stille antwortet ihm. Dann wird ihm schlagartig bewusst, was er gerade gesagt hat.
Er will aufspringen und in sein Zimmer flüchten. Aber sein Körper gehorcht ihm nicht.

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#kinktober 31: aftercare 

„Tom.“ Plötzlich ist Manuel wieder bei ihm. „Hey, was ist los? Kann ich dir was Gutes tun?“
Toms Gedanken rasen. Kaffee wäre gut. Und duschen. Er muss dringend duschen. Aber hat Tom das gemeint? Er könnte ihm stattdessen sagen dass alles gut ist, dass er nicht ausziehen muss. Aber entspräche das der Wahrheit? Vielleicht wäre es besser ihm gleich zu sagen dass er es versaut hat und gehen soll. Sich unter Decken verkriechen wäre gut, aber was..

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#kinktober 31: aftercare 

„Tom“, sagt Manuel erneut, „sieh mich an.“
Toms Blick schiesst nach oben.
„Sehr gut“, lobt Manuel lächelnd, und Tom sackt erleichtert zusammen.
Manuel hält seine Hand hin. „Magst mir das geben?“
Tom sieht auf die Hand hinunter. Manuel scheint das Halsband zu meinen, das er in seinem Schoss umklammert hält. Seine zitternden Finger sind völlig darum verkrampft. Warum sollte er es ihm geben wollen? Er will es eher zum verschwinden bringen, machen dass es nie existiert hat.

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#kinktober 31: aftercare 

„Tom, gib mir das Halsband.“
Er legt es in Manuels Hand.
„Gut gemacht“, sagt Manuel, und legt es auf den Tisch.
Toms Blick folgt der Bewegung. Jetzt liegt es prominent auf dem Tisch, für alle sichtbar. Lose gerollt, wie eine Schlange, bereit zum Angriff.
„Tom, ich nehme jetzt deine Hände.“ Manuels Stimme dringt wie durch Nebel zu ihm hindurch. Er versteht den Zweck der Worte nicht, aber er registriert genug von ihrem Sinn, um über die Berührung nicht zu erschrecken.

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#kinktober 31: aftercare 

Manuels Hände sind warm. Sie halten Toms verkrampfte Finger fest – ohne sie zu zwingen.
„Sieh mich an.“
Toms Blick ruckt hoch. Ein Teil von ihm fragt sich, wann Manuel neben ihm in die Hocke gegangen ist, statt weiter über ihm zu stehen, und ob der Rock dafür nicht unbequem ist.
Der andere Teil konzentriert sich auf die warmen Hände. Hält sich an der Berührung fest, saugt die Wärme in sich auf.

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#kinktober 31: aftercare 

„Ich möchte dass du dich auf deine Atmung konzentrierst,“ sagt Manuel, und Tom hört wie gebannt auf seine Stimme. Alles scheint sich auf das zu fokussieren was er sagt.
„Atme durch die Nase ein, und durch den Mund aus. Ein durch die Nase, gut, und aus durch den Mund.“
Seine Stimme gibt einen Rhythmus vor, der viel zu langsam ist für Toms rasende Gedanken. Aber nach einigen Zyklen merkt er, dass sie sich einander annähern. Merkt verblüfft, dass er besser Luft bekommt.

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#kinktober 31: aftercare 

"Kannst du aufstehen?", fragt Manuel.
Tom runzelt die Stirn. Kann er? Wo kommen solche Informationen üblicherweise nochmal her? Er fühlt sich als würde er fallen.
"Tom," Manuels Stimme stoppt den Fall, "steh auf und komm mit."
Er spürt wie seine Beine gehorchen, sieht wie die Küche sich um ihn herum bewegt. Er folgt Manuel.
"Wartet nicht auf uns," sagt Manuel zu den anderen beiden, und führt Tom ins Wohnzimmer.

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#kinktober 31: aftercare 

Er lässt ihn sich aufs Sofa setzen und legt eine Wolldecke um ihn.
"Nicht..", protestiert Tom fahrig, "ich bin dreckig."
"Das ist in Ordnung." Manuel stellt sicher, dass Toms Füsse unter der Decke sind. "Die darf dreckig werden. Wir waschen sie hinterher."
"Oh." Waschen ist eine Option. Da war was.
Manuel setzt sich zu ihm. Nah genug, dass er sich anlehnen könnte. Könnte. Er versucht verzweifelt seine Gedanken zu ordnen. Wo ist sein Kaffee?

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#kinktober 31: aftercare 

"Tom, ich habe dein Safeword gehört. Deswegen sind wir aus der Küche raus. Du bist in Sicherheit."
Safeword. Sicherheit. Er hat plötzlich das Gefühl als würde er schweben.
"Das war gut, dass du dein Safeword benutzt hast. Ich bin stolz auf dich."
Er spürt wie seine Kehle eng wird und klammert sich an der Decke fest.
Dann legt Manuel langsam einen Arm um ihn und zieht ihn an sich.. und er spürt wie Sturzbäche aus seinen Augen purzeln.

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#kinktober 31: aftercare 

"Alles ist gut," sagt Manuel ruhig und streichelt grossflächige Kreise auf seinem Rücken, "ich bin hier, du hast alles richtig gemacht, du bist in Sicherheit."
Er klammert sich schluchzend an ihn, spürt wie sein Körper sich wie in Krämpfen schüttelt und versucht sich an den Wörtern festzuhalten, die Manuel wie weitere Decken über ihm verteilt.
"Du machst das gut, ich halte dich, alles ist gut."

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#kinktober 31: aftercare 

Es dauert eine Weile und viele Taschentücher, bis Tom wieder klar genug denken kann, um einfache Fragen wie "möchtest du ein Glas Wasser?" zu beantworten.
Er möchte.
"Du bist also kinky," stellt Manuel schliesslich fest.
Tom nickt niedergeschlagen. Dann sieht er verdutzt auf. "Du auch?"
"Ziemlich," sagt Manuel schmunzelnd.
"Oh. Ich dachte du hast keinen Sex?"
"Hab ich auch nicht." Manuel zuckt mit den Schultern. "BDSM geht wunderbar auch ohne Sex."
"Oh."

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#kinktober 31: aftercare 

"Ich.. Danke."
Manuel nickt. "Gern. Möchtest du drüber reden?"
Tom weicht seinem Blick aus. "Ich hatte Panik, dass ihr mich rauswerft," murmelt er, und kommt sich furchtbar dumm vor. "Wegen.." er greift sich an die Stelle, wo vorhin das Halsband war.
"Hm." Manuel hebt sanft Toms Kinn, sieht ihn an. "Wir werfen dich nicht raus."
Er grinst erleichtert. Nicht, dass es ihn überrascht, nach diesem Gespräch. Aber es so deutlich ausgesprochen zu hören tut trotzdem gut.

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#kinktober 31: aftercare 

Manuel steht auf. "Sollen wir zurück zu den anderen? Die machen sich wahrscheinlich Sorgen."
Die anderen! Tom stöhnt auf und vergräbt sein Gesicht in den Händen. "Das ist so peinlich.."
Manuel klopft ihm aufmunternd auf die Schulter. "Die verstehen das. Vertrau mir."
Und seltsamerweise.. tut er das.

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#kinktober 30 ACHTUNG, dies ist der Vorwort-Post, in dem die CNs für diese Story stehen! Wenn du keine Spoiler möchtest, dann lies erst ab dem nächsten Post. 

Erstes Date, Öffentlichkeit, Tease & Denial, Ohrfeige (als Strafe), Analsex, Prostatamassage, Fisting, semi-Öffentlichkeit (Auto).

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#kinktober 30: fisting 

Das Wetter war gut, die Gesellschaft war gut - nur der Tourismus störte ein bisschen.
Wobei, eigentlich nicht mal das. Genau genommen ist es sowieso mein absoluter Vorsatz, Sex beim ersten Date kategorisch auszuschliessen. Es nimmt jede Menge Druck raus.
Und natürlich ist es ebenfalls mein Grundsatz, das erste Date unbedingt in der Öffentlichkeit zu haben, nicht bei irgendwem zu Hause. Da bietet sich der Park am See einfach perfekt an. Trotz Tourismus.

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#kinktober 30: fisting 

Und wow, ich liebe es einfach, mit Tease & Denial zu spielen!
Dafür ist ein bisschen Öffentlichkeit, verbunden mit der Prämisse dass nichts "passieren" wird, genau das Richtige.
Wir hatten uns eine Parkbank gesucht, die hinter Bäumen ein bisschen abgeschottet war. Nur hin und wieder kamem Leute vorbei, für die wir unser Gespräch kurz pausieren mussten.
Wir redeten über alles mögliche. Aber, naja, schon in erster Linie über BDSM.

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#kinktober 30: fisting 

Die generellen Dos und Don'ts hatten wir vorher in stundenlangen Gesprächen abgesteckt.
Ich wusste ziemlich genau, worauf er stand und was ich mir erlauben konnte.
Und oh ja, ich reizte es genüsslich aus!
Ich werde nie den Moment vergessen, wo er mich warnte "wenn du das nochmal machst, kriegst du eine geschmiert!", und ich grinsend darauf wartete, dass die spazierengehenden Touris aus unserem Blickfeld verschwanden, um es selbstverständlich nochmal zu machen!

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#kinktober 30: fisting 

Er hielt sein Wort und zielte gut!
Ich lachte begeistert, und seine Reaktion auf mein Lachen brannte sich mir viel tiefer ein als eine Ohrfeige es je könnte. Die Erkenntnis, dass BDSM Spass macht. Dass eine einvernehmliche, abgesprochene Ohrfeige keine Gewalt ist, sondern ein Grund sich zu freuen.
Das war schön.
Und natürlich blieb es dabei nicht.

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#kinktober 30: fisting 

Ich weiss nicht mehr, worüber wir in den nächsten Stunden alles redeten. Aber ich weiss, dass es später Nachmittag und bald das Ende unseres Dates war, als wir zu den Themen Analsex, Prostatamassage und Fisting kamen.
Er hatte noch nie. Er war neugierig.
Ich schwärmte begeistert und triezte, dass wir ja eigentlich sofort hätten anfangen können, wenn wir jetzt nicht leiderleider in der Öffentlichkeit wären..
Er wies darauf hin, dass er Kondome und Gleitgel im Auto hatte.

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#kinktober 30: fisting 

Tja, wie ist das mit Vorsätzen?
Der Parkplatz war praktisch menschenleer. Das Auto stand etwas abseits, nicht wirklich einsehbar wenn wer nicht wirklich direkt daneben stand und reinguckte.
Ich warf meine Vorsätze über Bord.
Wir pferchten uns gemeinsam auf den Rücksitz.
Ich glaube wir hatten wirklich nur Kondome - kein idealer Ersatz für einen Handschuh, aber besser als nichts - und er lag quer über den Rücksitzen halb auf dem Rücken, ich zwischen seinen Beinen.

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#kinktober 30: fisting 

Was ich definitiv noch weiss, ist, dass ich alles kommentierte.
"Spürst du wie glitschig es ist? Wie gut mein Finger dazwischengleitet.. ja, drück ein bisschen dagegen, dann geht es leichter.. oh ja, spürst du wie gut er rein geht.. und ein bisschen raus.. ist das gut? Und tiefer. Oh, und da.."
"OH GOTT!!"
"..herzlich Willkommen zu deiner Prostata!"
"Oh Goooooooott.."
Und ich weiss noch, dass er das ungefähr fünfzig mal wiederholte, und ansonsten nicht viel anderes sagte.

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#kinktober 30: fisting 

"Hm, vielleicht geht noch ein zweiter Finger rein.."
"Oh.."
"Langsam. Erst den einen raus.. und dann beide.."
"Oh Goooott.."
"Wunderbar.. ein bisschen raus.. und rein.. langsam.. drehen.. tiefer.. und.."
"OH GOTT OH GOTT"
"..da ist die Prostata."
"Oooooooooh!"
"Ich kann sie sanft streicheln.."
"Ooooooh.."
"Oder etwas härter.."
"OH GOTT OOOH!"
"Und ein dritter..? Es ist so praktisch, dass ich kleine Hände habe."
"Oh Gooott.."

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#kinktober 30: fisting 

Ich weiss noch, wie beeindruckt ich war, dass tatsächlich so viele Finger in ihn passten.
Und wow, dieses unglaubliche Gefühl, so tief in jemandem drin zu stecken. Das Zucken und Pulsieren um meine Hand zu spüren, die Hitze!
Und das Vertrauen, mich so nah an ihn heran - in ihn hinein! - zu lassen, dieses für ihn so überwältigende erste Mal mit ihm teilen zu dürfen.
Ich war sehr sicher, dass mit Geduld, Entspannung und Vorarbeit meine komplette Hand in ihn passen würde.

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#kinktober 30: fisting 

Aber wir entschieden irgendwann, dass das Auto dafür nicht der richtige Ort dafür war. Und mit der Deadline im Nacken, noch bei Tageslicht heimfahren zu wollen, war auch schon gar nicht der richtige Zeitpunkt.
Also liessen wir es beim "war das jetzt eigentlich Fisting? Zählt es wenn nicht ganz die komplette Hand drin ist?" - "keine Ahnung. Aber wow!" bewenden.
Weil: Wow! <3

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#kinktober Meta #nonconvember 

So, Kinktober ist zu Ende.
Ich mache hier nonconvember.wordpress.com/ mit weiter.
Seid ihr daran interessiert, hier jeweils Updates darüber zu bekommen?

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