"Das war jetzt zum dritten Mal Schottland. Nächstes Jahr machen wir aber mal woanders Urlaub."
"Genau. Algarve. Oder Madeira, Azoren, ..."
...
"Aber guck mal hier, Orkney-Inseln!"
"Ohh, schön. Und man kann sogar direkt hinfliegen."
(beide googeln enthusiastisch)

Beim Vogelspaziergang am Flughafen heute früh (nur 20 Arten gesehen, plus eine Bisamratte) wehte irgendwann der sphärische, entrückende Sound aus mehrstimmigem Glockenläuten vom Nachbardorf herüber, und mir fiel ein, dass wir ursprünglich geplant hatten, heute für eine Woche nach Taizé zu fahren, was ich wegen meiner Arbeit wieder absagen musste. Gott, wie gerne wäre ich dort, und wie gut täten mir jetzt eine Woche Rückzug und Gebet.

Dauerhafte Verächtlichkeit kann ich nicht ertragen. Buchstäblich körperlich nicht. Don't @ me.

Drüben im Vogelkäfig ist es mal wieder nicht auszuhalten. Erst mal ein paar Accounts verschiedener "Fronten" entfolgt. Ich ertrage manche Scheiße einfach nicht.

Das Wetter grau und gedämpft, eigentlich schön nach gefühlt Monaten der Dauersonne, hüllt sich auch die Seele in Wolken, will stehenbleiben und nachspüren, traurig sein dürfen und umhegt werden. Nichts neues, das kommt zwei, drei Mal im Jahr vor und ist völlig okay. Wäre okay, wenn nicht die bevorstehende Produktfreigabe das nächste Vierteljahr so stressig und voller Verpflichtungen machen würde, dass ich mich jetzt schon fühle wie ein Tier, das starr im herannahenden Scheinwerferkegel sitzt.

giardino boosted

Erstmal eine neue Appliance mit hybriden Cloudszenarien am Gatewayendpunkt installieren.

Für ein Paar mit spürbarem Größenunterschied sind Kaufhäuser mit Rolltreppen ideal, so knutschtechnisch.

Was fangen wir also hiermit an? Etwas Anderes als drüben muss es schon sein; einfach nur crossposten finde ich öde.
Ich weiß es nicht. Aber persönlicher wäre schon gut.

Der geheime Wunsch ist natürlich, dass es hier wieder so wäre, wie es vor zehn Jahren auf Twitter war: verschworen, privat, lustig. Aber das Rad dreht sich nicht zurück, die Durchpolitisierung der sozialen Medien können wir nicht ungeschehen machen (sollten wir das überhaupt?), und Retrööts und Hashtags klemmen auch hier wieder vor jedes vertraulich empfundene Wort ein unsichtbares Megaphon.
Außerdem fehlen mir einige Menschen von denen, die anfangs dabei waren.

Die Idee, Anfang Oktober eine Woche in Taizé zu verbringen, musste nämlich leider begraben werden.

Das werden zwei (eigentlich drei) sehr, sehr anstrengende Monate in der Arbeit. Ich brauche einen Plan, um das zu überstehen.

Oh. Draußen ist es über Nacht Frühherbst geworden. Sonniger Frühherbst. 💛

"Föderierte Zeitleiste", oder: "Möchten Sie allen Menschen dieser Stadt gleichzeitig zuhören?"

Gezielte Komik gehört ja eher nicht zu den Stärken von The Good Wife.

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