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Der Bürgermeister von #Breklum sagt gerade, er will, dass alle Menschen auch ohne Auto leben können. Den Satz kenn ich doch irgendwo her, @SheDrivesMobility 😬 #autokorrektur

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@kaffeeringe @SheDrivesMobility Ich behaupte auch mal: Die meisten können das auch. Frage ist, ob sie es auch wollen? Habe schon so manchen Leuten erklärt, wie sie ohne Auto klarkommen, aber viele sind es so gewöhnt und können es sich nicht ohne vorstellen. ZB zur Arbeit fahren von Gaarden in die Wik oder nach Wellingdorf. Geht auch mit Rad und Bus. Die wenigsten haben gar keine Alternative.

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@kielkontrovers @SheDrivesMobility njoar, es gibt schon viele Orte, bei denen man mit dem Fahrrad den Autos schon sehr in Weg ist. Die Kita ist im Nachbarort. Der Job im nächsten. Ne ehemalige Kollegin hat immer gelacht, wenn sie die Fahrradpläne gehört hat. Die wohnt aufm Dorf. Kind 1 fährt sie in die Kita, Kind 2 fährt sie in die Schule. Das dritte radelt selbst. Dann fährt sie zur Arbeit nach Kiel rein. Da weiß ich halt auch nicht, wie das mit Fahrrad, Bus und Bahn gehen kann.

@kielkontrovers @SheDrivesMobility Aber klar, das ist nur ein einzelnes Beispiel. Und es würde helfen, wenn die ein paar Strecken weniger mit dem Auto machen müssen.

@kaffeeringe @SheDrivesMobility auf jeden Fall lehne ich es ab, dass wir in der Stadt mehr Straßen bauen, damit Leute, die gerne mehr frische Luft suchen auf dem Lande schneller und öfters reinfahren können.

@kaffeeringe @SheDrivesMobility So ist es halt. Die Leute, die am Theodor-Heuss-Ring/B76 wohnen haben oft keine Wahl,

@kaffeeringe @SheDrivesMobility gut, es gibt so Fälle. Allerdings muss man sich da auch mal fragen, warum man sich irgendeinen Ort aussucht, bei dem dann Arbeit und Kita noch mal woanders sind. Viele Leute, wie ich, wählen ihren Wohnort nach Erreichbarkeit von Infrastruktur. Man kann natürlich auch irgendwo hinziehen und sich dann beklagen, dass alles so weit weg ist. Just sayin'

@kielkontrovers @SheDrivesMobility Wenn alle das machen würden, könntest Du Dir Deine Wohnung nicht mehr leisten. Stattdessen würden Städte noch stärker wachsen und Dörfer sterben.
Du hast ja Recht: Ein Schlüssel ist es Nähe zu organisieren. Aber ich glaube nicht, dass das vor allem die Fragen individueller Konsumentscheidungen ist.

@kaffeeringe @SheDrivesMobility Naja, wenn man mehr Mehrfamilienhäuser bauen würde und auch die Siedlungsstruktur steuern würde, würden Leute natürlich auch da wohnen, wo der Bus (oder Zug) hält. Aber Leute suchen oft was Abgeschiedenes. Das hat dann Nachteile.Schlimmste sind Tiny Houses irgendwo im Wald ohne bestehende Infrastruktur. Besser der Mensch wohnt, wo schon Infrastruktur ist.

@kielkontrovers @kaffeeringe @SheDrivesMobility

Viele Leute wählen ihren Wohnraum auch einfach danach, wo es, für sie, bezahlbaren Wohnraum gibt.
Just sayin'

@HLunke @kielkontrovers @SheDrivesMobility Derzeit kann man auch nicht einfach mal umziehen, wenn man günstig wohnt. Schon vor 5 Jahren hätten wir für 250€ mehr die baugleiche Wohnung neben uns bekommen können. Heute müsste man sich mit aktuellen Kontoauszügen für ein Vorstellungsgespräch bewerben.

@HLunke @kielkontrovers @kaffeeringe @SheDrivesMobility das halte ich für nur EINES von sehr viel mehr Argumenten. Die Wohnungsortentscheidung ist sehr komplex, da spielt viel mit rein und bei allen gibts individuell eigene Punkte mit sehr unterschiedlichen Prioritäten.

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