Auch ProfisportlerInnen haben ein Recht auf #Privatsphäre

Wegen ihrer Weigerung, mit der Presse zu sprechen (fälschlich als #Presseboykott bezeichnet) war Naomi #Osaka von den Verantwortlichen des Tennisturniers #RolandGaros #FrenchOpen zu einer #Geldstrafe verdonnert worden.

Jetzt macht Naomi Osaka Depressionen und soziale Ängste öffentlich - das ist mutig, sollte aber niemand tun müssen.

sportschau.de/tennis/french-op

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@lfdi Ich finde die mediale Verwurstung von Sport und Sportlerinnen hat perverse Dimensionen angenommen. Klar lebt der Sport auch von den Zuschauern, aber die Möglichkeit auf mediale Selbstbestimmung sollte niemandem genommen werden. Der Fall zeigt meiner Meinung nach auch sehr gut warum.

@le_ArthurDent
Vor allem sind die Veranstalter ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden: anstatt mit der Sportlerin die Gründe für ihr Fernbleiben behutsam zu klären, haben sie ihr öffentlichkeitswirksam eine Strafe verpasst - und ihr keine andere Chance gelassen, als ihre Erkrankung öffentlich zu machen. Das darf nicht passieren.

Nicht selten im medialen Profisport, dass Funktionäre und Veranstalter dem Markt Vorrang vor den SportlerInnen geben.

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