Als das NetzDG eingeführt werden sollte wurde gejammert und gemeckert. Jetzt wo es genutzt wird, um reihenweise WoC etc. von den Plattformen zu vertreiben sind sie ganz still oder noch schadenfroh (wenn sie nicht gleich selbst mitwirken).
Es geht diesen Nerds nur um ihre (weiße, männliche) Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit die ihre rassistische, misogyne und transfeindliche Scheiße betrifft. Die Freiheit weiter Menschen zu beleidigen, belästigen, bedrohen.
Sie hatten Angst um ihre Imageboards (pr0gram etc), aber die bleiben, die nutzen sie jetzt, um gezielt gegen WoC und andere vorzugehen.
Und die "linken" Nerds sagen dir dann, dass sie doch nicht zu Twitter gehen müssen und dass es doch dezentrale Alternativen (Mastodon) gibt. Ja, gibt es, aber da ist die Reichweite halt auch nur ein Bruchteil dessen, was zentralisierte Plattformen haben.
Und diese Haltung führt halt wieder dazu, dass Meinungen, die im breiten Diskurs kaum gehört werden, weil es keinen Ort für ihn gibt, noch weniger Raum haben. So funktioniert Rassismus.
Nachtrag:
"Aber die Bernds und Imageboards gehören doch zur Nerdkultur!" Alles was von dieser Kultur noch übrig ist ist Rassismus, Misogynie, Transfeindlichkeit und anderer Hass. Nichts davon ist es wert bewahrt zu werden.
Tja und so lange diese Leute in Hack*erspaces und -events willkommen sind, ist die Nerdkultur halt auch Abfall. Weil so lange ist sie nicht sicher für Marginalisierte.
Weil das hatten sie ja vorhergesagt, als die, die jetzt gesperrt werden gefordert hatten, gegen hate speech und harassment in sozialen Netzwerken vorzugehen weil diese ständigen Angriffe unglaublich viel Kraft rauben und Angst machen.