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Ulm hortet eigenen Grund und steuert so, was wo und in welchem Ausmaß entsteht – um die Preistreiberei zu verhindern, Flächenfraß und Zersiedlung zu stoppen und selbst darüber zu bestimmen, wie sozial und genossenschaftlich das Wohnen sein soll.

In Basel besitzen Genossenschaften und Stiftungen schon zehn Prozent aller Wohnungen – und vermieten sie 30 Prozent billiger als der Durchschnitt.

zeit.de/2018/03/immobilien-woh

In Tübingen vergibt keine Riesengrundstücke , weil auf solchen oft nur Investoren-Monotonie gedeiht. Die Stadt soll wieder von Städtern gebaut werden, auch von solchen, die wenig Geld, dafür aber Ideen mitbringen. Sie bekommen den Boden, den sie brauchen, auch wenn es vielleicht nur eine schmale Parzelle ist. Einzige Auflage: Im Erdgeschoss muss es Gewerbeflächen geben. Das macht die Stadt lebendig: Aus der Boden- wird Wohn- und aus der Wohn- wird Wirtschaftspolitik.

zeit.de/2018/03/immobilien-woh

Dank der Wohnkrise sind nun zum Glück viele aufgewacht. Es gibt zahllose Initiativen, und allen gemein ist der Wille, dem Hochpreiswahnsinn ein Ende zu machen. Manche schlagen vor, der Bund möge seine Flächen in eine Bodenstiftung einbringen, die nichts verkauft, sondern den Grund in Erbpacht vergibt, um nicht nur erschwingliche, sondern auch unerprobte Wohnformen zu ermöglichen.

zeit.de/2018/03/immobilien-woh

Damit erweist sich die Wohnkrise als großer Motor der Ungerechtigkeit. Wäre die Gesellschaft nicht gespalten – in Grundbesitzer und Grundlose –, würde die Kluft zwischen Reich und Arm nicht so weit aufspringen, wie sie es gerade tut.

zeit.de/2018/03/immobilien-woh

Junge Amerikaner gehen heute viel seltener aus dem Haus als noch Mitte der Nullerjahre, sie verbringen deutlich weniger Zeit mit ihren Freunden, sie haben weniger Dates und weniger Sex, fangen später mit dem Geldverdienen an, machen seltener den Führerschein, wohnen länger bei ihren Eltern, schlafen schlechter und weniger, nehmen mehr Antidepressiva und begehen häufiger Selbstmord.

goo.gl/7jnoiv

Wo man Menschen, die nie zum Schlafen kommen, bedauert und nicht dafür feiert, ständig wach zu sein. Die einzigen Leute, die damit angeben dürfen, wie lange sie wach waren, sind Kinder am Neujahrstag. Bei allen anderen sollte es nur Mitleid erwecken.

goo.gl/4RfMxe

Kleinkinder brabbeln doch auch auch unverständliches Zeug, wenn sie übermüdet sind, vielleicht ist das bei Präsidenten gar nicht so anders.

goo.gl/4RfMxe

Wenn die Erwachsenen über die Zeit nachdenken, dann meinen sie nicht die Zeit des Lebens, sondern die physikalische Zeit. Sie ist bloß eine Rechengröße, die mit dem Chronometer vermessen wird. Die Zeit ist leeres, sinnloses Vergehen, sie sickert aus dem Alltag heraus, sie tropft ab, und irgendwann ist man tot. Im Fernsehen läuft: Und täglich grüßt das Murmeltier.

zeit.de/2017/53/the-killing-of

Wird die Gesellschaft diesen kulturellen Rahmen neu zimmern für den nächsten, überfälligen Modernisierungsschub, der das kulturelle Projekt von 1968 um die ökosoziale Transformation des Kapitalismus ergänzt und den Prozess der demokratischen Zivilisierung weiterführt?

Demokratie: Generation 2018 | ZEIT ONLINE
zeit.de/2018/02/demokratie-zuk

Sie würde für die nächste Modernisierung der offenen Gesellschaft eintreten, die eine Revitalisierung der Demokratie, einen sorgsamen Umgang mit natürlichen, sozialen und kulturellen Ressourcen und einen emanzipativen Einsatz digitaler Technologien nicht nur fordert, sondern auch lebt.

Demokratie: Generation 2018 | ZEIT ONLINE
zeit.de/2018/02/demokratie-zuk

Wurde nicht eher das gesellschaftliche Stressereignis, hervorgerufen durch den massiven Anstieg der Flüchtlingszahlen, unerwartbar erfolgreich bewältigt? Und ist dieser Erfolg nicht auch dem herausragenden Engagement der deutschen Zivilgesellschaft zu verdanken?

zeit.de/2018/02/demokratie-zuk

Eine Politik, die untersucht, welches die Erfolgsbedingungen der Nachkriegsmoderne waren und welches ihre Gefährdungen: sozialer Teilhabe, bei Chancengleichheit, Mitbestimmung, Emanzipation, Liberalität, Frieden, einerseits. Und bei einem entfesselten Finanzmarkt, einer präzedenzlosen Bereicherung der ohnehin schon Reichen, einer Zerstörung des Klimasystems andererseits.

zeit.de/2018/02/demokratie-zuk

Fast vier Fünftel aller Befragten haben weder etwas gegen Schwule noch gegen Ausländer, noch gegen Anhänger anderer Religionen in ihrer Nachbarschaft. Sehr wichtig ist auch, dass zwei Drittel der Deutschen die wirtschaftlichen Verhältnisse als sehr ungerecht empfinden. Martin Winterkorn, Joe Kaeser und allen anderen auf gesellschaftliche Verantwortung pfeifenden Unternehmensvorständen sei Dank.

zeit.de/2018/02/demokratie-zuk

Zitat aus dem Song Haubi:
"Das Leben um den Hauptbahnhof
Ich schieße eine Taube tot
Das schöne Leben aussichtslos
Für kurze Zeit nur auf dem Thron."

Kurze Zeit, lange Zeit. Egal.

Die Zeit von Haiyti ist jetzt.

Haiyti: Sie sonnt sich im Blaulicht | ZEIT ONLINE
zeit.de/2018/02/haiyti-rap-mon

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Nehmen Sie junge Osteuropäerinnen, die können oft kein Deutsch, manche nicht mal lesen oder schreiben. Von irgendwas müssen sie ja leben, aber da wird überhaupt nicht drüber gesprochen. Die sind ja nicht blöd, die sind jung und können noch alles lernen.

Sexarbeiterin über neues ProstSchuG: „Denen geht es um Kontrolle“ - taz.de
taz.de/Sexarbeiterin-ueber-neu