@kuketzblog

Kann man "Made to Measure" kritiklos empfehlen? Der Film lässt Experten behaupten, dass die Sammlung und Analyse von Sozial-Media-Nutzer-Daten positiv und negativ sein kann. Negativ bei Nutzung für manipulative Werbung. Positiv bei Eingriffen, die krankhaftes oder suizidales Verhalten verhindern. Ich finde beides inakzeptabel. Niemand (auch kein Algorithmus) sollte (ohne Zustimmung der Betroffenen) persönliche Daten analysieren und nutzen dürfen - auch nicht für einen guten Zweck.

@schreierco @kuketzblog Naja, ich finde, dass positive Aspekte von Algorithmen in einer nicht einseitigen Berichterstattung ruhig genannt werden dürfen/sollten. Der Punkt von uns Datenschützern ist schließlich nicht, dass Algorithmen keine Vorteile haben, sondern dass diese Vorteile in keinem Verhältnis zu den Risiken stehen. Das darf so auch gerne genannt werden.

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@Supercellol

Ich habe auch etwas gegen einseitige Darstellungen. Allerdings finde ich einseitig, das es in dem Film keine Gegenstimme zur Expertenmeinung gibt, die Datenanalyse und -nutzung für einen vermeintlich guten Zweck fordert. In dieselbe Richtung zielt doch die geplante anlasslose Massenüberwachung von Social-Media-Daten und E-Mails, die mit der Verhinderung von Straftaten (u. a. der bildlichen Darstellung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder) begründet wird.

@kuketzblog

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