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Wie umweltfreundlich sind E-Bikes

Am meisten Energie verbraucht die Herstellung des Akkus. Dabei fallen ca. 50 kg an. Die Herstellung des Fahrrades verursacht ca. 100 kg CO2. Restliche Materialien und Transport werden mit 35 kg CO2 veranschlagt.
Umgelegt auf gefahrene km verursacht ein Fahrrad 21 g CO2 pro km, ein Pedelec 22 g pro km und zum Vergleich ein PKW 295 g CO2 pro Fahrkilometer.

(Aus Drahtesel 1/21)

drahtesel.or.at

@mastobikes

@tuxom @mastobikes

Danke. Zum Tipp mit der 40-60% Ladung. Ich hatte es so verstanden, dass die modernen BMS dafür sorgen, dass es diese vorzeitige Alterung nicht mehr so gibt wie früher ohne Batteriemanagement Systeme

@Calypso1 @tuxom @mastobikes

Die BMS machen normalerweise etwa 10%-90% - also 80% vom Nennwert der Zellen nutzbar. Damit sollte ein guter Akku 1000 Ladezyklen halten, Billigkram 500. Und der der Akku ist dann auch nicht plötzlich völlig tot, die Zyklen-Angabe ist üblicherweise bis die Kapazität um 20% gesunken ist.

Mit 40-60%-Nutzung wird er länger halten (aber schwer zu sagen um wieviel) - aber du schleppst damit das Vierfache an Akku-Gewicht rum. Ist also die Frage was dir wichtiger ist.

@robelix @tuxom @mastobikes Bei meinen Strecken brauche ich sowieso die volle Kapa, daher stellt sich die Frage nicht
Danke für die Info!

@tuxom
Danke, gutes Timing, hab da die Tage drüber nachgedacht.
Unter Fahrrad wird hier aber E-Bike verstanden, oder? Das ganz klassische Fahrrad ohne Akku ist nicht berücksichtigt? Oder wie versteht sich das?
@mastobikes

@curious_oecher @mastobikes

Mit Fahrrad meinte ich im Tröt das ganz normale, nicht elektrische Fahrrad.

Warum werden dort 21 g/km CO2 equivalente angegeben: Dies ist auf den erhöhten Nahrungsmittelbedarf zurückzuführen. Der schlägt beim klassischen Fahrrad mit 16g/km zu Buche (+ 5g/km für Produktion und Wartung).
Beim Pedelec (E-Bike) werden nur 6 g/km für "Nahrung" angegeben, dafür kommen aber 9 g/km für den elektrischen Strom dazu (Plus 7 g/km für Produktion und Wartung)

@tuxom
Jap, das hatte ich im Artikel gelesen. Aber unter Pedelec verstehe ich die "schnelle" Variante des E-Bikes, das hatte mich irritiert. Dachte, dass es E-Bike vs. Pedelec sei und das klassische Bike fehlt.
@mastobikes

@curious_oecher

das Pedelec ist das "normale" Ebike bis 25 km/h

Die Schnelle Variante ist das S-Pedelec (Speed-Pedelec)

@tuxom @curious_oecher @mastobikes
Das mit dem Nahrungsmittelbedarf fällt allerdings nur ins Gewicht, wenn eins sonst keinen (oder genauso vie) Sport machen würde, statt einen Teil des Sportes durch Radfahren im Alltag zu ersetzen.

@nvi @curious_oecher
Nun, das kommt wohl aus der Betrachtung des "Treibstoffes". Muskelkraft kommt auch nicht ohne CO2-Abdruck aus

@tuxom @curious_oecher
Schon klar. Menschen machen halt auch Sport, um Sport zu machen. Dieser lässt sich auf etwas produktives wie das Radfahren umlegen.

@nvi @tuxom @curious_oecher @mastobikes

Meine Sicht: Ich bin täglich 14km zur Arbeit geradelt und wieder zurück und habe damit ein zweites Mittagessen benötigt. In meinem Fall ging es hier aber nicht um Sport sondern Pendeln/Transport. Die Alternative wäre Bus, Bahn und Auto gewesen.

Mittlerweile fahre ich 22km pro Strecke, dafür aber mit Pendix Unterstützung. Der Energieverbrauch des Antriebs wird halbwegs kompensiert, weil ich weniger Kalorien benötige.

@Calypso1 @nvi @curious_oecher @mastobikes

Das bestätigt ja so circa die Einschätzung des Energiebedarfs zwischen Ebike und nichtelektrischem Fahrrad.
Danke für die INfo

@tuxom @nvi @curious_oecher @mastobikes
Ja wobei es natürlich jetzt weniger anstrengend ist und dadurch mehr Energie für anderen Sport gibt, also vielleicht noch etwas mehr Verbrauch beim Pedelec für Sportler.

@Calypso1 @nvi @curious_oecher

Naja, es ermöglicht größere Reichweiten. Ich Pendle täglich 75 km mit dem Pedelec. Brauch sonst keinen Sport mehr ...

@tuxom @nvi @curious_oecher
Ich brauche gerade werden der einseitigen Belastung des Radfahrens noch Krafttraining.

@tuxom @mastobikes "45 % der Pedelec-Kilometer wurden vorher mit dem PKW zurückgelegt, 32 % mit dem Fahrrad, 7 % mit ÖPNV, und 10 % gar nicht. Bei Pendlern war der Ersatz des PKW signifikant höher (62 Prozent gegen 18 Prozent Fahrradersatz). Bei Freizeit E-Bikern war dies umgekehrt (15 % PKW-Ersatz gegen 61 % Fahrradersatz). Insgesamt ist die Einführung des E-Bikes in der Studie also durchaus als ein Beitrag zur Nachhaltigkeit anzusehen." ebike-news.de/nachhaltigkeit-u

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