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taz

Mi­gran­t:in­nen arbeiten oft in rechtlichen Grauzonen, um ihrem gelernten Beruf nachzugehen. Denn die Anerkennung von Ausbildungen ist langwierig. taz.de/!6033645/

In dem ganzen Artikel kommt der Begriff Protektionismus nicht ein Mal vor.

Warum?

@tazgetroete

@HolyCrap
Ich würde diesen blinden Glauben, dass wir™ alles besser können eher als Form und Folge des Nationalchauvinismus bezeichnen.
Was ja auch interessant ist: Es ist ohne weiteres möglich, ganze Länder als "sicher" zu bezeichnen, wenn man Menschen abschieben will. Aber Abschlüsse aus einzelnen Ländern (oder von bestimmten Bildungseinrichtungen) pauschal anzuerkennen - oh nein! DAS geht absolut gar nicht!
@tazgetroete

@tazgetroete Die Deutschen sind halt ein arrogantes Nazipack, dass sich für den Mittelpunkt der Welt hält.

Die Ausbildungen hier sind so unausgegoren und mangelhaft, aber sie denken, sie sind gut. 🤮🤮🤮

@angel @tazgetroete bestreitet keiner. Dennoch gehört es dazu, wenn ich in einem anderen Land arbeiten will, dass dich deren Sprache lerne.

Wie will Sie denn einem Kunden, der nicht Ihre Sprache spricht, sagen, was er machen soll, damit sie Ihre Arbeit machen kann, oder eben, wenn ich per Überweisung zum Physiotherapeuten, Arzt etc. muss, ihm sagen, was ich habe, wenn er mich nicht versteht?

Dass das Studium besser ist, will ich nicht bestreiten, aber die Sprachbarriere ist schon ein Manko

@christiansblog
Ich habe Kollegen die weder Französisch, Deutsch noch Luxemburgisch sprechen und trotzdem in Luxemburg arbeiten. Ich selbst spreche kaum Französisch und muss, wenn es wie zB beim Arzt schwierig wird, auf Englisch wechseln. Interessanterweise hat sich das Land auch darauf eingestellt. zB Sozialwahlunterlagen gibt es in 4 Sprachen. Sprache ist für die Integration natürlich wichtig.
Es gibt Ausnahmen. In der Altenpflege muss man etwas Luxemburgisch sprechen.
@angel @tazgetroete

@Mr_GHARice @angel @tazgetroete in Luxemburg ist das auch kein Problem. Die wachsen da mehrsprachig auf.

In vielen Teilen Frankreichs ist das allerdings ein Problem. Gerade wenn die wissen, dass die dort einen Deutschen vor sich haben, können die auf Wundersamerweise kein Englisch mehr....

@christiansblog
Mehrsprachigkeit wäre schon mal eine Lösung für ein Land in Europa. 😉
@angel @tazgetroete

@Mr_GHARice @christiansblog@mastodon.social @tazgetroete EINE Sprache wäre die Lösung.

Mehrsprachigkeit grenzt aus. Die meisten älteren Menschen schaffen es nicht, ein oder sogar mehrere Sprachen zu lernen.

Jeder kann ja seine Muttersprache behalten, sollte sich aber in EINER multinationalen Sprache mit allen unterhalten können. Das würde (hier) europaweit sehr bei der Kommunikation helfen.

EINE Menschenart, EINE Weltsprache.

Die Menschen sind noch weit davon entfernt. 🤷‍♂️

@Mr_GHARice @angel @tazgetroete Ja, Mehrsprachigkeit kann man mit den jüngeren Generationen gerne machen.

Ich bin da raus, genauso wie unser Schulsystem. Ich spreche zusammen mit meiner Muttersprache 3 Sprachen
Deutsch, Englisch und nur noch ein wenig Niederländisch.

Für mich bleibt es dabei: Wenn ich in einem Land arbeiten will, ist es mein Problem, wie ich die Sprache erlerne, wird in anderen EU-Ländern im übrigen auch nicht anders gehandhabt.

@Mr_GHARice @angel @tazgetroete na, wenn du meinst das Abschieben die Lösung ist....

@tazgetroete ich bin mit 16 (1984) aus dem Saarland nach Bayern gezogen.
Aus einem Bundesland mit dem, nach öffentlicher Meinung, nach Hessen zweitschlechtesten Gymnasialwesen in das mit dem, angeblich, besten.
Was ich vorfand war geradezu wilhelminisches "macht das 30 mal, dann könnt ihr es" statt des verständnisorientierten Lernens, das ich vorher kannte.

Will sagen: der Stolz, sich gegen Veränderung und Moderne zu stellen ist eine deutsche Tugend.

Die uns immer wieder auf die Füße fällt.

@tazgetroete
Es ist so erbärmlich. Wir suchen Händeringend Fachkräfte, lassen sie aber hier nicht arbeiten weil es Jahre dauert ihre Qualifizierung nach zu weisen. Die Anerkennung und Übersetzung von Dokumenten läuft auf eigene Kosten. Zum Teil muss das gesamte Studium nochmals in D wiederholt werden 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️

Wir haben die Arroganz uns auf einem einen Bildungslevel zu verorten, der vielleicht Anfang des letzten Jahrhunderts noch galt.
Inzwischen ist Bildung und Forschung so kaputt gespart, dass wir jeden mit Abschluss mit Handkuss nehmen sollten.

@tazgetroete moin
In 5jahren hat sie ihre Ausbildung legal 2x absolvieren können.
Deutschland dein bürokratismus nennt sich in der Umgangssprache auch Rassismus.

@tazgetroete auch so ein Skandal. Purer Kultur-Chauvinismus!

@tazgetroete Das die fachliche Qualifikation des Studiums gegeben ist, will ich nicht bestreiten. Aber hier zu monieren, die Sprache des Landes zu lernen, in dem man arbeiten will...

Man sollte sich schon mit anderen verständigen können. Dazu zählt für mich, wenn ich in der Ukraine arbeiten will, lerne ich deren Sprache und nicht meine Arbeitskollegen meine Sprache.

@christiansblog @tazgetroete das "lustige" ist ja die Mehrheit will die Sprache lernen das Problem ist nur das wir nicht mal ansatzweise genug Lehrer*in haben die das ganze auch entsprechend Ausbilden bzw die Prüfungen dafür durchführen können. Aber gut, einfach mehr abschieben dann haben wir auch wieder "mehr" Lehrer*in /s

@tazgetroete Oh Dankeschön für den schönen Artikel 🫶 ich, als Volgadeutscher kann es nur bestätigen, es hat mich auch viele Jahre gekostet in Deutschland Fuß zu fassen. Meine Frau wurde nirgendwo angenommen und hat sich selbstständig gemacht, nur so fand sie einen Weg ihren Beruf auszuüben.

Alle Flüchtlinge sollten besser unterstützt werden, aber das Belufliche, finde ich, ist ein Systemfehler in Deutschland.

@tazgetroete Davon gibt es leider viele Fälle. Kenne einen Ingenieur, der vergeblich versuchte das man ihm das anerkannte. Mittlerweile arbeitet er seit über 20 Jahren als Hausmeister. Was für eine Verschwendung😾